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Die Gränzen Frankreichs.
Mündung der Lianne, gehört in die dritte Klasse der Festun-gen, sie besteht aus zwei Theilen, die beide mit hohen MauernUmgeben sind. Ihre Festungswerke bestehen aus einer Mengeeinzelner Forts, unter denen das von Monplaisir das wichtigsteist, und aus einer Menge Batterien längs der Lianne. DerHafen, welchen man für den Portus Jccus (aus welchem sichCäsar nach Britannien einschiffte,) halt, ist weder sicher noch6ef, und die Kriegsschiffe gelangen nur bis zur Rhede St.Johann. Beide Theile der Stadt zusammen, fassen 1600Häuser in sich, die mit 16,615 Menschen bewohnt sind. Auchdiese Stadt steht mit Dover durch Paketboote in Verbindung.
An den Küsten des Departements derSomme (15te Mi-titairdivision) wechseln niedrige Höhenzüge mit Sandhügeln; derbedeutende Strom, die Somme, mündet bei der Stadt Crotoy, sieist so wie das ihr gegenüberliegende Städtchen St. Vallery mitMloten, Matrosen und Fischern bewohnt. Nordöstlich vonCrotoy beginnt der große Wald von Crccy, an dessen Ausgange1846 die Franzosen von den Engländern geschlagen wurden.
Eine von Abbcvillc nach Dieppe führende Kunststraße, wirddn Eu zur Küstenstraße und läuft längs derselben bis nachDieppe (Departement De la Seine Jnferieure 15te Mi-sttairdivision) sie gehört in den vierten Rang der Waffenplätze undstogt an der Mündung der Bcthunc. Die Stadt ist mit WällenUnd hohen Mauern umgeben, auf ihrer Westseite liegt das alteschloß, welches aus drei Theilen besteht, welche durch ZugbrückensUsammenhängen, und der Hafen, gebildet durch die Arque, wird^"rch ein Fort am Eingänge desselben beschützt. Die Stadt hatsechs öffentliche Plätze, 8000 Häuser und 18,256 Einwohner,ste treibt den bedeutendsten Hccringsfang in ganz Frankreich.Der bekannte Admiral Duquesne wurde hier geboren. 1694bMrde die Stadt durch ein Bombardement der englisch-hol-iändisihen Flotte fürchterlich verwüstet; doch ist sie um so schö-ner aus ihrer Asche hervorgetreten. In der Ebene südlich
Dieppe nahe dem Städtchen Arqucs, erfocht Heinrich I Vseinen glänzenden Sieg über die Ligue» Die Fortsetzung der^'«wähnten Küstenstraße führt über Cany zu der Seestadt