Die Gränzen Frankreichs. 203
für Linienschiffe einen dem Feinde verborgenen Durchweg zu ent-decken, um zwischen Oleron und dem festen Lande ungefährdet dieMündung der Gironde und ihre Ankerplätze zu erreichen. Derhier zwei Licues breite Strom bildet die Insel Le Pate, wel-che befestigt ist, und auf seinem linken Ufer versperrt das8vrt Mödoi die Einfahrt. Auf der nördlichen Spitze desDepartements befindet sich die Felseninsel Cordouan, auf wel-ker ein Thurm erbaut ist, auf dem man das den Schifferndes Golfs von Gascogne so wohlthätige Leuchtfeuer unter-hält. Won der Mündung der Gironde an bis Bayonne gewah-rn die flachen morastigen Küsten weder Hasen noch Anker-platz, noch irgend einen andern der Anführung werthen Ge-genstand, die Landstriche längs denselben sind bis zum CapBreton die ödesten und traurigsten Gegenden Frankreichs;Sümpfe und Sandwüsten wechseln mir einander ab, und ihreMt Haidekraut und Fichten bewachsene Flache führt mit Rechtden Namen I-os I-auäos sauvagt-s.
Die Küsten am mittelländischen Meere vonPort Vendre bis Fort Quarrv.
Festungen und Kriegshäsen längs denselben, ihreLage und Verbindungen.
Ein Theil dieser Küste, so weit er zum Ostpyrenaen-epartement gehört, ist schon in der Beschreibung der Grän-
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dem
gegen Spanien begriffen gewesen *), es wird nur nochgemerkt, daß längs denselben kein sicherer Ankerplatz zu sin-ist, selbst Port vendre ist ein unbedeutender, sehr versan-^ Hafen. Beträchtliche Klippen verwehren den großemHissen den Eingang, das Fahrwasser steigt in denselbenzwei bis vier Faden. Südlich von Canet beginnt der°^Ag-schl>unmige Boden, die Luft wird immer ungesunder,
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