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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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221
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Die Gränzen Frankreichs. 221

I^ung ist der Oberst Ducoron. Die Bauart der Stadt ist alt und>hre Gründung fallt noch in das zweite Jahrhundert vor ChristiGeburt, ihr Hafen ist nur für kleine Schiffe brauchbar. DieZahl der Einwohner betragt 5134. Sonst war Antikes der Sitzk>ncs Bischofs, doch in der Mitte des dreizehnten JahrhundertsErlegte man ihn, um die Bischöfe, der Gefahr gekapert zu wer-den, zu entziehen, nach Graste. 1707 erlitt diese Stadt einfürchterliches Bombardement durch die Verbündeten. Oestlichgränzt die Bucht von Juan an den Hafen, Napoleon lan-gte in derselben, als er von Elba aus den Versuch machte,fich wieder der Regierung Frankreichs zu bemächtigen, dendieser Staat mit ungeheuern Kriegslasten und Napoleon- selbstrrnt der Gefangenschaft auf St. Helena bezahlen mußte. Süd-lich von Cannes und südwestlich von Antibes liegen die lerini-fchen Inseln, die größte von ihnen ist die von St. Margue-sie hat eine Lange von 1 s- Stunde und eine Breite von^Wcr halben Stunde. Ihre Befestigungen bilden einen Waf-fruplatz vom vierten Range, der einen Bataillonschef zumKommandanten hat. Die kleinere heißt St. Honorat, sie ist'Mr 60 Zysten lang und 25 Lösten breit, es ist ein Telegrapharff derselben errichtet, der seine Signale durch die Strand-wachen von Antibes erhalt, beide sind stark mit Bäumen be-wachsen. Von Antibes aus, führt die Küstenstraße ganz nahew" Strande hin, gegen die Var, bis zur Brücke St. Laurcnt.Köstlich und nördlich verwandelt sich die südliche Vegetation^ Gegend in die Natur der Alpen, und seit den großenEeltbcgcbenhciten des Jahres 1814 macht der Bergstrom, dieor, nach wie vor die politische Gränze zwischen Frankreich""d Italien.