224 Erste Abtheilung. Dritter Abschnitt.
deutende Marsal ist des Verlustes von Saarlouis wegen, zueiner Festung vom vierten Range umgeschaffen worden. Die-ser jetzt nicht unwichtige Platz ist auf einem von Salzsümpft"umschlossenen Ziegelgemäuer aufgeführt, die natürliche Unzu-ganglichkeit ist der Kunst zu Hülfe gekommen, und das im-mer sehr feste Pfalzburg, welches den Eingang aus dem El-saß nach Frankreich beherrscht, ist durch den Verlust von Lan-dau, ein neuer Punkt der Aufmerksamkeit der französische"Regierung geworden. Der Hauptpaß aus den Vogescn >"das Gebiet der Meurthe und der Maas, wird durch diese Fe-stung verschlossen. Sie ist ein regelmäßiges Sechseck mit R"-vclincn und bedecktem Weg, trocknen und tiefen, zum Thellin Felsen gehauenen Gräben. Wall und Contrescarpe habeneine Bekleidung von Maucrwerk. Die Stadt selbst ist un-ansehnlich, sie hat nur 300 Häuser, zwei Thore, (wovon daseine das von Savern, das andere das von Saarburg heißt,) undnach der Zählung vom Jahr 1821 3325 Einwohner, h"lschöne Kasernen und ein großes Magazin. Im Süden Frank-reichs ist außer den an den Küsten gelegenen und angeführtenFestungen, blos der an der Rhone angelegte Brückenkopf vonSt. Esprit zu bemerken; dagegen wird die in dem Departementder Oberalpen gelegene Stadt Embrun auf einem steilen Fel-sen am rechten Ufer der Durance als Festung vom viertenRange betrachtet. Eine einzige Festung vom zweiten Rang?ist noch anzuführen, es ist Befangen, die ehemalige Haupt-stadt von Hoch-Burgund, welche Marschall Vauban in denJahren 1676 — 80, nach seiner zweiten Manier regelmäßigbefestigt hat. Die Stadt ist in einen Bogen hineingebaut, wel-chen der Doubs bildet, auf diese Weise ist sie eine Halbinsel/deren Landseite durch hohe Felsen verschlossen ist, auf welche"die starke Citadelle erbaut wurde. Der kleinere Theil der Stadt,welcher jenseits des Flusses liegt, ist mit mehreren Bastion^,einem bedeckten Wege und breiten Gräben umzogen, und Mihrem Mittelpunkte liegt das starke Fort Griffon. Diese Fe-stung wurde 1814 durch den österreichischen General Fürste"LvuiS Lichtenstcin eingeschlossen und belagert, und von dem fr"M