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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
Entstehung
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Erster Abschnitt.

Daß stehende Heer, dessen GeschichteVerwaltung u. s.

w.

'^önig Karl VII ist als der Stifter des stehenden Heeressankreichs zu betrachten, indem er nach der glücklichen Be-^pfung der Engländer als Stamm desselben eine Miliz er-ntete, die 1441, 25,000, 1443, 40,000, und bei seinemäl erfolgten Tode 45,000 Mann stark war. Sie wurde theilserzwungene, theils durch die von den im ganzen Reichestreuten Werber herbeigebrachtcn Rekruten ergänzt. Unterchz I und Heinrich l V wurden jene Milizen immer mehri" einem stehenden Heere geformt, obgleich der Stand dessel-a im Frieden sehr gering war, der letzte Monarch dankte^3ar nach dem Frieden von Vervins (1591) fast alle Trup-. "b, so daß in den ersten Jahren des siebzehnten Jahr-

^"werts Frankreich 4500 Mann Infanterie, und 2250 Mann^avallerie hielt. Doch waren hierin nicht die Besatzungenrick Städte und Schlösser mit Inbegriffen. Nach Hein-li>/ ^ Tode betrugen die Ausgaben für das Heer 51^ Mil-rea , ^"ter diesem Fürsten hatte man angefangen, ein

mäßiges Pensionssystem zu entwerfen. Das Jahr 1599trächtig für die Geschichte des französischen Heeres.V, der unübertroffene Staatsdiencr, hatte die Würde eines