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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Das stehende Heer.

stände. In dieser Zeit hatte die Republik auf den verschiede-nen Punkten vierzehn Armeen aufgestellt. Die Directorenübergaben im November 1795 die Kriegsverwaltung dem Ge-neral Aubert-Dubayet, der sein Wirken mit einem Brief analle Abtheilungs-Commandanten begann, durch den er dieselbenermächtigte, alle unter ihnen angestellte unfähige Ofsiciere so-gleich zu entlassen. Nach einigen Monaten wurde dieser un-ruhige und ehrgeizige Mann als Gesandter nach Constanti-n°Pel geschickt. Mit ausgezeichneten Talenten verband dicssrGeneral eine außerordentliche Eigenliebe, welche die Ueberzeu-gung vvu seinen Fähigkeiten in ihm hervorgebracht hatte. ,,^chhabe die Armee der Republik mit Ehren befehligt, sagte er6nes Tages, ich habe als Kriegsminister das Heer auf einen^dern Fuß gestellt, und ich würde Director geworden seyn,es möglich gewesen wäre, einen brauchbareren Mann,^ mich zur wichtigsten Gesandtschaft zu finden rc rc."

Vorn 7. Februar 1796 bis zum 23. Juli 1797 standStaatsrath Pellet an der Spitze der Kriegsverwaltung,^ die sich bis dahin Carnot und Barras gestritten hatten.

der Revolution vorn 18. Fructid. war der Generalweherer im Besitz des Portefeuilles; er behielt dasselbe bis^ 27. Februar 1799, wo es auf den bisherigen Chef der^ection der Militaircomitö Milet-Mureau überging. Balddemselben der General Bernadotte, der durch zweckma-^ge Maaßregeln den sehr gesunkenen Zustand der Armeever-vltung von neuem zu heben wußte. In seinen Talentenm der Festigkeit seines Charakters fanden sich alle Mittel,^ °ingeschlichemn Mißbräuche abzuschaffen, und wohlthätigeWanderungen einzuführen. Die Stärke des Heeres war un-^ seiner Verwaltung auf 566,420 Mann festgesetzt; die Rei-rwd ^ei bestand aus 76,676 Pferden. Der Generalstabsämmtliche Armeebeamten sollten 6436 Köpfe betragen.. Ee Sorgen und Mühe und für die auf die unei-^"Utzigste Weise dem Vaterlande geleisteten Dienste warM-^ von Seiten der Regierung das Loos des thätigenHers; allein die Achtung und der Beifall des Volkes be-«Mnkreich, 17