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Das stehende Heer.
steht ein Gcneraldircctor (jetzt der Gcnerallieutenant Vicomtedu CoctloSquet) der zwölf dieses Departement bildenden Bu-reaus, von denen ein jedes einer der Waffengattungen, derMilitairjustiz, dem königlichen Haus, der Necrutirung undden Pensionen gewidmet ist. Die Intendantur bildet eine ei-gene in elf Bureaus vertheilte Administration. Eine königli-che Ordonnanz vom 18. September 1822, bestimmt das Per-sonal der Intendantur auf 235 Beamte, unter denen sich25 Intendanten und 175 UntcrinteNdantcn befinden, dazu kom-men noch 35 Untcrintcndantcn-Gehülfen. Die Stellen derUnterintcndantcn werden theils durch schon früher sich diesemFache gewidmete Männer, theils durch Majors aus der Ar-mee besetzt, und die der Gehülfen, werden durch Hauptlcute desGeneralstabs oder andere zuverlässige Ofsicicrc ausgefüllt.
Die Derpflegsverwaltung der Armee ist seit dem MonatJannar 1821 auf einen andern Fuß gestellt worden, an ih-rer Spitze steht der so oft von Napoleon als Botschafter anverschiedenen Höfen verwendete Gencrallicutenant Graf An-drcossy, außerdem sind vier Inspecteurs bei der Administra-tion, und ein Dircctor in jedem Hauptquartier der Militair-divisionen angestellt. Das berühmte Heldenasyl, das Hotelder Invaliden, genießt nach wie vor, die ihm nach den Gesetzender Stiftung zukommenden Rechte, es hat seinen eigenen Ver-waltungsrath (Oraill1-1IoQt>m'I), dessen Präsident ebenfalls derKriegsminister ist. Der Gouverneur, jetzt der Marquis Latour-Ataubourg, ist zugleich Oberbefehlshaber des Jnvalidenhauses zuAvignon, wo die ehemalige Residenz der Päpste, ein großer vonQuadersteinen erbauter mit einem Graben umgebener Palast)Ur Aufnahme verstümmelter und mit ehrenvollen Wunden be-deckter, alter Kriegspraktikantcn eingerichtet worden ist. Das*wn Ludwig XIII gestiftete und von Ludwig XIV zur Voll-kommenheit gebrachte Hotel der Invaliden, ist schon zu oftllnd ausführlich beschrieben worden, um daß wir dieser, inledcr Hinsicht einzigen Einrichtung in ihrer Art, mehr zu er-mähnen brauchten.