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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Marschälle von Frankreich.

wegungen fort. Am 10. März erfuhr er durch Napoleondie Kränkung, seines Commandos entsetzt zu werden, weil ernach dessen Meinung zu spat bei Montereau eingetroffen war.General Gerard erhielt sein Armeecorps. Ein zweiter schmerzlicherVorfall traf den Marschall in diesen Tagen, sein Eidam derunternehmende General Chatcau, war als Opfer seiner Kühn-heit, an der Brücke von Montereau gefallen. In dem Gefechtbei Craon, wo er zwei Gardedivisionen befehligte, widerlegteer die ihm kurz vorher gemachten Vorwürfe auf eine glänzen-de Weise, und wurde bei dieser Gelegenheit verwundet. Nachdem Frieden ertheilte ihm der König das Gouvernement der10ten Militairdivision; er befand sich im März 1815 zu Se-dan, und sprach sich in einem Tagesbefehl sehr deutlich gxgendie Absichten Napoleons aus, folgte auch bald darauf seinemMonarchen nach Gent. Nach der Rückkehr wurde er zum Prä-sidenten einer Commission ernannt, welche das Benehmen al-ler Offiziere während dieses Zeitraums, prüfen mußte. 1820verlieh ik>m der König den Orden des heiligen Geistes, unddas Großkreuz von dem des heiligen Ludwig. Am 14. De-cember 1821 erfolgte seine Ernennung zum Kriegsminister.1823 im September gab er das Portefeuille an den General-lieutenant Baron Damas ab, und wurde zum Ambassadeuram Wiener Hofe ernannt, einen Posten den er jedoch nochnicht angetreten hat.

Macdonald,

Herzog von Tarent, Marschall von Frankreich, Ritter vom Ordendes heiligen Geistes, Großlrcuz des Ludwigsordens und der Ehren-legion, Pair von Frankreich rc. rc.

Aus einem berühmten schottischen Geschlecht entsprossen,NMrde er am 7. Nov. 1765 zu Sedan geboren, und trat mitJahren als Lieutenant in die Legion Maillebois ein, derenBestimmung war, in Holland gegen die Partei des Statt-