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Die Marschälle von Frankreich.
die Brücke bei Lindenau schon zerstört und gerieth in Gefan-genschaft, er wurde nach Berlin abgeführt und mit großerAuszeichnung behandelt; als er 1814 nach Paris zurückkehrte,empfing ihn der König mit vieler Huld, gab ihm das Groß-kreuz der Ehrenlegion, und ernannte ihn zum Hauptmannseiner Gardemusquetiere. 1815 folgte der Marschall dem Kö-uig nach Gent, wurde Pair von Frankreich und Minister deskönigl. Hauses. Am 1 . März 1821 erhielt er das Großkreuzdes Ludwigordens, und am 7 . Juni 1823 wurde er Reichsmar-schall, Chef des zweiten Reservecorps der Armee von Spanien,und begab sich im Monat Juni nach Bayonne. Im Monat3uli übernahm er den Oberbefehl vor St. Sebastian und an-dern Festungen, sein Hauptquartier war in Tolosa. Mitdem Herzog von Angoulöme aus Spanien zurückgekehrt, hatder Marschall im Monat August 1824 seine Würde einesMinisters des königlichen Hauses mit der eines Oberjagermei-sters der Krone vertauscht. Der verstorbene Herzog von Ri-chelieu war im Besitz dieses mit großen Einkünften verbun-denen Kronamtes gewesen.
M o l i t o r,
^raf, Marschall von Frankreich, Großofsicier der Ehrenlegion,Großkreuz des badenschen Karl Fricdrichsordens rc.
Wir finden Molitor 1797 als Gencraladjutant 1799 als^rigadegeneral unter Massen« in Italien. 1800 zum Divi-Nvnsgeneral ernannt, befehligte er unter General Lecourbe,*"*d schlug den Fürsten Reus am 12. Juni in einem Gefechtun der Wertach. 1805 diente Graf Molitor wieder in der^alienischen Armee, und wurde Commandant der Ehrenlegion.^M Spätherbst schlug er sich mit den Russen um den Besitzdvn Cataro. Im Jahre 1807 löste dieser General den Mar-
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