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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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319
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Die Commandanten der Militairdivisionen. 319

ein freimüthiger Mann geschildert, der zu allen Zeiten alsHeerführer, die Pflichten des Menschen mit der strengstenMannszucht zu verbinden suchte.

B r i ch e,

Vi'comte, Gencrallieutmant, Commandeur des Ludwigsordens,Großossicier der Ehrenlegion.

Schon in den ersten Jahren der Revolution erwarb sichderselbe als Oberst des lOten Husarenregiments den Ruhmeines ausgezeichneten Cavallerievfsiciers, in den spätern Jah-ren finden wir ihn oft in den Berichten ausgezeichnet erwähnt,besonders in denen über die Schlacht von Occana (December1809), wo er einen glänzenden Angriff ausführte, auch in dervon Gebora fügte er der spanischen Reiterei viel Schaden?u. 1814 machte seine, aus Spanien herbeigeführte Cavalle-riedivision, aus 3000 Dragonern bestehend, den besten Theilder französischen Reiterei aus, und er leistete damit vortreff-liche Dienste. Der König hat dieselben auch auf mannichfal-tige Weise anerkannt, indem er ihn nach und nach zum Groß-vfsizier der Ehrenlegion, zum Commandeur des ^udwigsor-dens und zum Commandanten der 8tcn Mlitairdivision er-nannte.

V i l a t t e,

Graf, Generallieutenant, Ludwigsritter und Großkreuz der Ehren-legion rc.

Im Lager bei Mombreuil zum Brigadegeneral ernannt,Machte er in diesem Grade die Feldzüge gegen Oesterreich.

25. Februar 1807 zum Divisionsgeneral befördert, undNach Spanien gesendet, erwähnen ihn die Berichte, in denen