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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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324
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'324 Dritte Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

Frankreichs anwies, Der Heldenmuth, welchen er im Laufedieser blirtigen Belagerung bewies, und fein kühner und glück-licher Rückzug, nachdem alle Mittel zur- Vertheidigung er-schöpft waren, haben ihm die Achtung der Armee und dieBewunderung seiner Zeitgenossen verschafft.

Masscna, der ihn und seine Mannschaft für verloren hieltempfing den tapfern General mit offenen Armen, und Napo-leon belohnte ihn mit der Würde eines Divisivnsgcnerals.1813 erneuerte er seinen Ruhm bei Lützen, eine Wunde indieser Schlacht erhalten, nöthigte ihn nach Frankreich zurück-zukehren, wo ihm der Befehl in der wichtigen-Festung Lilieanvertraut wurde. Bis zum Jahr 1820 war er Gencralin-specteur der Infanterie und 1822 erfolgte seine Ernennungzum Commandanten der 17ten Militairdivision auf der In-sel Corsica.

Nivaud de la Raffiniere,

Graf, Generallieutenant, Commandeur des Ludwigsordcns undGroßossicier der Ehrenlegion rc.

Diesem General schreibt man den Sieg der französischeWaffen bei Montehcllo zu, auch in den Berichten über dieSchlacht von Marcngo, war sein Name ehrenvoll erwähntworden. 1804 befehligte er eine Division unter Morticr inHanover und den Feldzug 1805 machte er unter dem Prin-zen von Pontecorvo, auch 1809 hatte er eine Anstellung ntder Armee. In den spätern Jahren scheint er wenig von Napo-leon verwendet worden zu seyn. Bis zum Jahre 1821 warer Generalinspecteur der Infanterie und seit 1823 ist er Com-mandant der Militairdivision zu Roucn.

Außer diesen angeführten Generalen befehligt der am31. Juli 1811 von Napoleon zum Divisionsgeneral ernannteGraf Liger-Belair, die fünfte Militairdivision zu Strasbnrg-