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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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331
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Die Generallieutenants des k. Generalstabes. 331D i g e o n,

Graf, Gcnerallieutcnant, Ludwlgsritter, Großkreuz der Ehren-legion rc.

1805 zeichnete er sich in der Schlacht von Austerlitz alsOberst des zweiten Chafscurregimcnts aus, und erhielt auf demSchlachtfelde das Commandcurkreuz der Ehrenlegion, 1807wurde er Brigadcgeneral, 1813 den 3. März Divisionsgenc-ral; ver König ernannte ihn im Juli 1814 zum Inspecteurder Cavallerie, Großofsicier der Ehrenlegion und Ludwigsrit-ter, 1819 zum Pair und am 1. Mai 1821 zum Großkreuzder Ehrenlegion. Als einen neuen Beweis der Zufriedenheitseines Monarchen, erhielt er den Befehl der zweiten Division derGardecavallerie. Im Monat Mai 1824 hat dieser Generalden Oberbefehl über die in Spanien zurückgebliebene Besatzungs-armee erhalten.

Die Generallieutenants des königli-chen General st abes.

Charpentier,

Graf, Generallieutenant, Ludwigsritter und Großofsicier der Eh-renlegion rc.

Schon in den ersten Jahren der Revolution durch aus-gezeichnete Eigenschaften zu den obersten militairischen Wür-den gelangt, machte Graf Charpentier als Brigadcgeneral die8eldzsige in Italien (unter Bonaparte) mit. Am 16. Fcbr.1804 wurde er Divisionsgcneral und 1805 Chef des Stabesdes Marschalls Mafsena. Bis 1813 blieb er in der Lombar-ds angestellt, im Frühjahr desselben Jahres aber wurde der-