Die Generallieutenants des k. Generalstabeö. 335
schicklichkcit, die Angreifenden zogen sich ohne den Zweck, dieFranzosen aus dieser Stadt zu verdrängen, erreicht zu ha-ben, in den Brückenkopf bei -Moskau zurück. Den Feldzug1814 in Frankreich machte General Guilleminot, zum Divisions-general gestiegen, in der früher erwähnten Anstellung. Lud-wig XVIII ernannte ihn im Mai zum Ludwigsritter und am2?. Dec. zum Großofficier der Ehrenlegion. 1815 erwählteihn die provisorische Regierung zum Chef des Stabes der umParis versammelten Armee, er unterzeichnete in dieser Eigen-schaft die Kapitulation dieser Hauptstadt (3. Juli) und folgtedann der Armee an die Ufer der Loire, hier unterstützte ersehr redlich den Herzog von Tarent (Macdonald), welchervorn König gesendet war, die Auflösung dieser Armee zu be-werkstelligen. Er wurde bei der neuen Organisation als Ge-"erallieutenant im Generalstabe angestellt, und nach und nach^folgte seine Ernennung zum Inspecteur des topographischenBureaus, zum Generalinspccteur der Jngenicurgeographie, zumDirector des Kriegsarchivs, und am 1. Mai 1821 zum Com-wandeur des Ludwigsordens. Im Januar 1823 begleitete erden Herzog von Angoulöme als Majorgeneral, zog mit dem-srlben am 26. April im Madrid ein, und im Juli begab ersich an seiner Seite über Sevilla zu dem Belagerungscorpsv°r Cadix. Nach der Befreiung des Königs und der Been-digung dieses Feldzugs blieb er in Madrid zurück, um mitder spanischen Regierung den Vertrag in Beziehung auf dieZurückzulassende Besatzungsarmee abzuschließen. Auf dieseBZeise hat der Graf Guilleminot so sehr auch eine gewissePartei bemüht war, seine Gesinnungen verdächtig zu machen,uuch in dieser Anstellung sich das Vertrauen seines Monar-^Eli, wie die Achtung der Armee zu erhalten gewußt. Zum^sandten an der Pforte ernannt, schiffte er sich im Früh-jahr 1824 zu Toulon ein, und befindet sich jetzt auf diese^rise zum zweiten Mal in Constantinopel, während seinesErsten Aufenthalts daselbst, hatte ihn der Großherr zumbitter seines Mondordcns ernannt.