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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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340 Dritte Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

ernannt worden, und der zweite wurde von demselben am12. April 1813 zum Brigadcgeneral, und 1820 vom Königzum Generallieutenant ernannt.

Die Generallieutenants des königl.G e n i e c o r p s.

R o g n i a t,

Baron, Generallieutenant, Ludwigsritter, Großkreuz der Ehren-legion ic.

Ausgezeichnete militairische Eigenschaften und seine aus-gebreiteten Kenntnisse verschafften ihm den Rang eines Oberstenim Gcniecvrps; 1809 leitete er die Belagerungsarbciten vorSaragossa und wurde Brigadcgeneral; eben so zweckmäßigleitete er die von Mequinenza und Tortosa, erhielt 1811 denGrad eines Divisionsgenerals, belagerte 1812 Valencia undging 1813 als Chef des Geniecorps zur großen Armee nachDeutschland, und als der Kriegsschauplatz auf französischenBoden versetzt war, befand er sich als zweiter commandiren-der General in der Festung Metz. 1814 ertheilte ihm derKönig den Ludwigsorden; 1815 u. 1816 wurde er mit derneuen Organisation des französischen Heeres beauftragt, undentledigte sich dieses so ehrenvollen als schwierigen Geschäftszur größten Zufriedenheit seines Königs, welcher ihm aM24. August 1820 das Großkrcuz der Ehrenlegion ertheilte.1823 wurde er erster Inspecteur des Geniccorps. Er istauch als militairischer Schriftsteller bekannt, und seine Be-trachtungen über die Kriegskunst sind mit großem Interesseaufgenommen worden.