388 Drille Abtheilung. Zweiter Abschnitt.
hörig. Er befand sich noch 1822 in dem activen Dienst desKönigs als Gencralinspectcur der Infanterie, seit 1823 ge-hört er unter die disponibeln Gencrallieutenants.
M a r g a r o n,
Baron, Gencrallicutenant, Ludwigsritter, Commandant derEhrenlegion rc.
Er hatte im Jahre 1809 als Oberst eines Chasseurrcgi-ments sich besonders ausgezeichnet. Die Feldzüge in Spanien 'und Rußland machte er als Brigadegeneral mit, und wurde1813 am 14. October Divisionsgeneral. 1814 gab ihm derKönig das Ludwigskreuz und ernannte ihn zum Generalin-spectcur der Cavallerie; spater stand er in demselben Gradein der Gcnsd'armerie und behielt diese letzte Anstellung bis1821 bei.
D r o u o t,
Graf, Generallieutenant und Großkrcuz der Ehrenlegion rc.
Ofsicier der Artillerie wahrend der Revolution, war ernoch im Jahr 1809 Major dieser Waffe; 1811 Brigadege-neral. Die französischen Berichte rühmen seine mit der Ar-tillerie ausgeführten Manoeuvres in der Schlacht bei Lützeniin der bei Dresden befehligte er die Artillerie der Garde undwar immer in der Nahe Napoleons, der ihn zu den wichtig'sten Aufstellungen des Geschützes brauchte. In der Schlachtbei Leipzig und am Kinzig-Walde bei Hanau, dirigirte er50 Feuerschlünde von schwerem Calibre und trug bei der letz-tem Schlacht sehr viel dazu bei, daß das Durchbrechen er-zwungen und der Rückzug bewerkstelligt wurde. Er begleitete