Buch 
Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
Entstehung
Seite
426
JPEG-Download
 

426 Dritte Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

diesen verschiedenen Anstellungen hat er den Ruf eines unbc.scholtcnen und rechtlichen Privatmanns erhalten, .und seinereichen Kenntnisse i»i Gange der militairischen und diplomati-schen Geschäfte haben ihm einen ausgezeichneten Platz in derReihe der französischen Generale und ihrer Geschichte ange-wiesen.

Klein,

Graf, Generallicutcnant, Ludwigsritter und Großoffici'cr derEhrenlegion rc.

Durch seine Tapferkeit rasch emporgestiegen, war er 1709zum Divisivnsgeneral, und 1800 zum Chef des Generalstabesder Donauarm,ee ernannt worden; 1805 trug er bei Ulm vielzum glücklichen Ausgang der Sache für die französischenWaffen bei und verfolgte dann die österreichische Cavallcneunter dem Erzherzog nach Böhmen. 1806 ließ er sich vomGeneral Blücher durch das Vorgeben eines abgeschlossenenWaffenstillstandes täuschen. 1807 trat er in den Senat undblieb bis zu der Abdankung Napoleons in dieser Anstellung.Er ist jetzt durch den König Pakr von Frankreich, aber ohneeine militairische Anstellung zu haben.

Delaborde,

Graf, Generallicutcnant, Großofficicr der Ehrenlegion rc.

Geboren zu Dijon 1764. Beim Anfange der RevolutionLieutenant im Bataillon ckv I» läute «kor und spater Commandantdesselben, erwarb er sich 1703 bei Nheinzabern Auszeichnung;die folgenden Jahre bei der Pyrenäeuarmce angestellt, erfolgteseine Ernennung zum Brigadcgcneral, er belagerte 1799 Phi-lippsburg vergeblich, wurde 1804 Großofficicr der Ehrcnle-