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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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440
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440 Dritte Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

chcs den General Monct so wie der Kaiser es wünschte zuuTode verurtheilte. Er blieb indessen ruhig in England bisihm die Ereignisse des Jahres 1814 erlaubten, ohne Gefahrsein Vaterland wieder zu sehen. Der König gab ihm Ehrenund Würden zurück.

Chemineau,

Baron, Gencrallieutenant, Ludwigsritter, Commandant der Eh-rculegion rc.

Als Oberst des fünften Grenadierregiments hatte ihn sei-ne Auszeichnung im Gefecht bei Weichselmünde das Ofsicier-kreuz der Ehrenlegion verschafft. In Spanien, wo er zumBrigadegeneral stieg, machte er seinen Namen durch die Er-stürmung einer Brücke rühmlich bekannt. 1813 begab er sichzur großen Armee nach Deutschland, bestand am 27. Märzein Vortheilhaftes Gefecht, und wurde in der Schlacht vonLützen schwer verwundet und spater amputirt. Im Julierfolgte seine Ernennung zum Divisionsgcneral, aber er istseit jener Zeit nicht mehr vermögend zu dienen. 1814 wurdeer zum Commandanten der Ehrenlegion ernannt.

D r o u e t,

Auch bekannt unter dem Namen Graf Erlon; 1793 bis1796 Adjutant des Marschalls Lefebre; 1799 Brigadcgeneral;1803 Divisionsgcneral und 1805 bei dem Corps Bernadot-te's, welches durch Anspach drang; 1806 schlug sich Drouetmit der Reservearmee unter dem Prinzen von Würtcmbergbei Halle; 1807 war er Chef des Generalstabes des MarschallLanncs, und wurde bei Friedland verwundet; 1809 befehligteer unter Lefebre in Tprvl; 1810 Chef des neunten Armee-corps in Spanien; 1813 kehrte Drouet von dort zurück; 181 ^