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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Vierte Abtheilung.

ofsicier der Ehrenlegion; 1805 wurde er bei Austerlitz schonim Anfange der Schlacht verwundet, verließ jedoch dasSchlachtfeld nicht, und erwarb sich durch dieses Benehmendas große Band der Ehrenlegion, welches ihm Napoleoneigenhändig umhing. Bei Jena, Eylau und Heilsbcrg zeigteer, wie würdig er dieser Auszeichnung war. Zum Gouver-neur von Berlin ernannt, blieb er in dieser Anstellung, bisdie französischen Truppen die Hauptstadt räumten. 1809 er-neuerte er seinen Ruhm in dem Gefecht bei Tann, am19. April und 22. Mai bei Eßlingen, wo er tödtlich verwun-det wurde und noch am nämlichen Abend seinen Geist auf-gab. Auch seiner Bildsäule hatte Napoleon einen Platz aufder Brücke Concordia angewiesen. Sein ritterlicher Sinnhatte ihm in der Armee den Namen des Ritters ohne Furchtund Tadel erworben.

La Salle, Graf, Divisionsgeneral, Großofsicker derEhrenlegion und Ritter mehrerer andern Orden, geboren zuMetz am 10. Mai 1775 aus einer altadelichen Familie ab-stammend. Er wurde Generaladjutant des Marschall Kel-lermann, begleitete Bonaparten nach Egypten und that Wun-der der Tapferkeit im Treffen bei den Pyramiden, wofür erzum Obersten des 22stcn Chasseurregimcnts ernannt wurde;diese Stelle vertauschte er jedoch mit der eines Regiments-commandeurs bei den Husaren. 1805 finden wir ihn in derSchlacht bei Austerlitz als Brigadegeneral an der Spitzezweier Dragoncrregimenter, und 1806 als Divisionsgeneralvor Stettin. Diese Festung ergab sich ihm durch Capitulationam 29. Oktober; 1807 bei Heilsbcrg rettete er dem nachma-ligen König von Neapel (Murat) das Leben, und einigeStunden darauf leistete ihm der König beinahe denselbenDienst; 1808 befehligte er eine Division Cürassiere in Sp^nicn und 1809 in Oesterreich, wo ihn in der Schlacht beiEßlingen eine Kugel traf und seinen Hcldenlauf endete. Sein?Bildsäule sollte in Folge einer Ordonnanz Napoleons voM