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Vierte Abtheilung.
Montbrun, Graf, Divisionsgeneral, Commandant der !Ehrenlegion. Er war im mittäglichen Frankreich von ange-sehenen Eltern geboren, und gelangte durch schnelles Avance-ment 1804 zur Oberststelle bei dem ersten Chasseurregiment,wurde 1805 Brigadegeneral, commandirte 1806 ein aus wür-tembergischer und französischer Reiterei zusammengesetztes Streif-corps, machte den Winterfeldzug von 1806 und 1807 mitdemselben in Schlesien, und schlug sich am 24. December mitdem Prinzen von Plcß bei Strehlcn. 1809 zeichnete ersich bei Raab aus und wurde Divisionsgeneral; 1811 dientederselbe mit großem Ruhm in Spanien, besonders erwähntwird sein Name in den Berichten der Schlacht bei Almcida(5. Juni), auch bei Ciudad - Rodrigo hatte er ein glänzendesReitergefecht mit den Engländern; 1812 befehligte derselbedas zweite Corps der Reservecavallerie, welches aus franzö-sisch-, würtembergisch-, polnisch- und preußischer Reiterei zu-sammengesetzt war. Er warf sich am Tage der Schlachtvon Borodino oder Mosaisk genannt, den gegen die Schanze !des rechten Flügels andringenden Russen entgegen, und fandbei dieser Gelegenheit einen ehrenvollen Tod.
Marlot, Divisionsgeneral, Commandant der Ehrenle-gion. Dieser General hatte sich schon in den Feldzügen derRevolution einen Namen erworben, besonders in der Schlachtbei Fleurus; derselbe war dann im Innern als Chef einerMilitairdivision angestellt gewesen. 1812 erhielt er eine An-stellung in der Armee gegen Rußland, und trat mit taufen-den seiner Waffenbrüder den langen Schlaf in den Eisgefsi-den der Beresina an.
Gudin, Divisionsgeneral, Großkreuz der Ehrenlegion >Ritter des sächsischen Heinrichsordens, wurde 1795 Drig^degeneral; 1803 befehligte derselbe die lOte Militairdivisio"in Toulouse und wurde 1805 Gouverneur von Fontainebleau i