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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Vierte Abtheilung.

land nicht auf diesen Posten begeben. 1805 finden wir ihnin der Schweiz, wo er den Marschall Ney abgelöst hatte;Nial erließ unter dem 13. Januar eine drohende Aufforderungan die Kantons wegen der Erfüllung der Militairconventionmit Frankreich, vermöge welcher die Schweiz 16,000 Mannstellen sollte. Er wurde darauf zu mehreren andern diploma-tischen Sendungen verwendet; im Jahr 1813 trat derselbewieder als Divisionsgcneral in die Armee ein, und wurdeam 18. Oct. bei Leipzig erschossen.

Im Laufe desselben Jahres starben noch:

Aubry, Baron, Gencrallieutenant, Commandant derEhrenlegion. Er begann seine Laufbahn in der Artillerie, undstieg bei dieser Waffe bis zum Divisionsgeneral. Im Jahr

1812 war Aubry Chef der Artillerie vvm Corps des Mar-schalls Oudinot, und spater des Marschalls Gouvion St. Cyr-Bei Polotsk zeichnete sich derselbe sehr aus, und wurde inden Berichten ehrenvoll erwähnt, besonders besaß er große Gc-schicklichkeit darin, seine Geschütze zweckmäßig und schnell zNplaciren; dieser General erndete große Lobeserhebungen darüberam 19. November ein. Aus Rußland nach Frankreich zu-rückgekehrt, brachte er einen Krankheitsstoff in sich mit, der

1813 seinen Tod veranlaßte.

JordiS, Brigadegeneral, Commandant der Ehrenlegion-Durch Tapferkeit berühmt, war Jordis Gcneraladjutant ver-schiedener berühmter Generale; er stieg im Jahre 1793 zuMBrigadegenerahund neue Auszeichnung und erhaltene ehrenvoll^Wunden verschafften ihm 1797 ein Dankschreiben des gesetzgeben-den Körpers; 1803 wurde derselbe Commandant der Ehrenlegion!1806 führte er ein Corps neu formirter Truppen nach Berlinzur Ergänzung der Armee; 1813 war dieser General Com-mandant in Genf, und an demselben Tage, als GrafBubn^mit seinem Corps vor der Stadt erschien, traf ihn ein Ml-