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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Nekrolog. 1814.

herangeschlichen, und stürmte die zu ihm führenden hohen Ter-^stcn jubelnd hinauf, sich den Ruhm zu erwerben, den feind-hchen Feldherrn in seine Gewalt zu bekommen; doch der inallen Unfällen mit Jugendkrast ausgerüstete Greis Blücher,fand noch Gelegenheit der Gefahr zu entgehen, die über sei-ehrwürdigen Haupte schwebte; glücklich die Genügen er-ziehend, behauptete er nach blutigem Kampfe mit einem rus-flschen Corps (Graf Sacken) die Stadt, wahrend mehrere Of-flciere auf dem Schloß ihr Leben verloren, und der Comman-^ant seines Hauptquartiers Oberstlieutenant Graf Hardenberg,^ Gefangenschaft gericth. Auf diese Weife war das kühneWagestück nur halb gelungen. Einige Wochen darauf bei Er-wärmung der Stellung und der Stadt Montereau (18. Febr.),welche der damalige Kronprinz von Würtemberg mit seinemÄrincecorps gegen den weit starkem, mit immer neuen Streit-bästen unter Napoleons persönlicher Leitung hervorbrechenden8eind neun Stunden lang heldenmüthig vertheidigte, warGeneral Chateau immer an der Spitze der .vordersten Colonne,ihn an der Seincbrücke die Kugel eines weit berechnendenScharfschützen traf, tödtlich verwundet siel er vom Pferde,i'dd starb nach Verlauf einiger Stunden. Er hatte durch^/lc geistvolle Entwürfe, die er rasch und kühn ausführte,Vaterland zu den größten Hoffnungen für die Zukunft^echtigt, daher sein Verlust in der Armee laut und gerecht°klagt wurde.

Taupin, Divisionsgeneral, Commandant der Ehrenle-^on. 1805 Oberst des 103ten Infanterieregiments; 1807 nach^ * Schlacht von Eplau zum Brigadegeneral ernannt, machtek an der Spitze einer leichten Brigade den Feldzug von 1809^Jen Oesterreich mit; 1811 ging derselbe zur Armee in Spa-^ ab, leistete dort vortreffliche Dienste beim Rückzug übers>v* E'Uero, und wurde in Berücksichtigung derselben Divi-vnsgeneral; am 10. April fand er unter den Mauern von°Ulvuse den Heldentod.