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Vierte Abtheilung.
siel nichts Merkwürdiges vor. In dieser Schlacht aber be-fehligte Masscna den rechten, Augereau den linken Flügelund Murat die Kavallerie. Um 7 Uhr begann der Kampf,Wurmfer hatte sein Hauptquartier in Bassano selbst gehabt.Augereau trug durch die Eroberung der Brücke, die von österrei-chischen Grenadieren tapfer vertheidigt wurde, viel zum Erfolgebei. Am 23. Sept. sielen Augereau auf seinem Marsch nachPadua vierhundert Gefangene und viel Gepäcke in die Hände.Den Tag darauf setzte er seinen Marsch nach Legnano fort,und drängte gemeinschaftlich mit Massena handelnd, die Oester-reichs,: an die Etsch zurück. Den 28. Sept. sah sich Auge-reau genöthigt, wegen eines Anfalls vom kalten Fieber denOberbefehl seiner Division, dem General Bon zu übergeben.Er übernahm denselben erst wieder am 3. Nov., gerade aneinem Tage, wo seine Avantgarde stark vom Feinde gedrängtwurde. Den 5. und 6. Nov. änderten sich die Umstände; erergriff von Neuem die Offensive, verfolgte die Generale Quos-danowich und Hohenzollern bis Bassano und bestand daraufam 12. Nov. noch ein glückliches Gefecht bei St. Martin.Den 14. Nov. griff er das stark besetzte Dorf Caldero an,und nahm es nach großem Verlust. Minder glücklich warMassen«; die Oesterreich» waren am Abend wieder Meisterder Anhöhen. Ein allgemeiner Ruhetag in der französischenArmee schien sie zu einer großen Schlacht vorzubereiten.
Der Tag der Schlacht bei Arcole ist der glänzendste imLeben Augereaus, obgleich noch spater bei vielen Treffen an-wesend, hat er keinen Augenblick mehr gefunden, der zu sei-nem Ruhm mehr beigetragen hätte. In der Nacht vom 14.bis 15. Nov. setzte Augereau bei Ronco, oberhalb der Mün-dung des Alpon über die Etsch. Arcole, ein zwischen Mo-rästen und Kanälen gelegenes Dorf, war stark mit Croatcnund ungarischen Linienregimentern besetzt. Die zweckmäßigeVertheidigung dieses vom General Alvinzi gewählten Punktes,hielt die ersten Colonnen der französischen Armee den ganzenTag auf. Umsonst setzte sich ein General nach dem andern,die Wichtigkeit dieses Platzes wohl kennend, an die Spitze