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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Nekrolog. 1818.

mandeurkreuz des Ludwi'gßordens geschmückt. Er starb alsein in allgemeiner Achtung stehender Greis am 18. December1818. Sein Sohn war bis jetzt königl. Staatsrath undeiner der Administratoren des General - Postwescns, er warbis 1818 Prafcct zu Nancy, und seit dem Monat August1824 hat ihn der König zum Generaldirector der Verwaltungder Forsten ernannt«

Perignon, Graf, Marschall von Frankreich, Ludwkgs-ritter, Großkrcuz der Ehrenlegion rc. Zu Anfange der Re-volution lebte -Perignon als Friedensrichter in dem nicht weitvon seiner Vaterstadt Toulouse entlegenen Städtchen Montech(Departement Tarn und Garonne) und vertauschte im Laufederselben seinen Posten mit der Stelle eines Hauptmanns inder Pyrenäenarmee. Muth und Talente verschafften ihm sehrbald schnelle Beförderung, und 1794 sogar den Commando-stab. Unter den Siegen, welcher dieser General davon trug,waren der bei Jonquiöra (7. Juni 1794), der bei St. Sebastiande la Mouga (17. Nov.) und der von Escola (Figueras) diewichtigsten. In der letztem Schlacht siel der feindliche Heer-führer Graf La Union selbst. Nach dem zu Basel mit Spaniengeschlossenen Frieden, wurde General Perignon als Gesandtervach Madrid gesendet und dort vom König mit großer Auszeich-nung aufgenommen, und mit einem kostbaren Gallawagen undvier schönen andalusischen Hengsten beschenkt;' am 19. August1^96 unterzeichnete er einen, zwischen der französischen Re-publik und der spanischen Regierung abgeschlossenen Bundes-trackat. 1797 verließ der General Madrid und ein Jahrspäter finden wir ihn bei der Armee in Italien, wo er in derbekannten Schlacht von Novi den linken Flügel der Schlacht-ordnung befehligte und beim Rückzüge verwundet in die Ge-fangenschaft der Oesterreicher siel. Im März 1801 wurdeperignon auf Verwendung des ersten Consuls Mitglied desSenats, und nach der Kaiscrkrönung wurde diesem ausge-dehneten General der Marschallsstab und die reiche Senato-

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