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Vierte Abtheilung.
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Davoust, Prinz von Eckmühl, Herzog von Auerstadt,Marschall von Frankreich, Großkreuz der Ehrenlegion, dessächsischen Heinrichs-, des polnischen Militair-Verdienstordensrc. Das Leben dieses Generals ist sehr oft beschrieben wor-den, und er selbst hat durch einzeln« Handlungen sein An-denken so fest einzuprägen gewußt, daß nur hier bemerkt wird,wie er am 10. Mai 1770 von angesehenen Eltern zu An-neaux (Departement Nonne) geboren wurde, und daß seinVater aus einer Jagd durch die Ungeschicklichkeit seiner Be-dienten erschossen wurde. Nachdem der junge Davoust seinemilitairische Laufbahn mit 15 Jahren in dem Cavallerieregi-ment Royal-Champagne begonnen hatte, zeichnete er sich beimBeginn der Revolution durch die Bemühung aus, dieses Re-giment zum Ungehorsam gegen seinen Befehlshaber zu verlei-ten, bis er selbst seines widersetzlichen Betragens wegen ent-lassen wurde, er erschien darauf vor der Nationalversamm-lung, die sein Benehmen für reine Vaterlandsliebe erklärend,ihn durch den Rang eines Bataillonschefs belohnte, und eröffnetedamit seiner persönlichen Tapferkeit ein WeitesFeld; sehr baldgelang es ihm sich zu den ersten militairischen Würden em-por zu schwingen. Bonaparte rief den General Davoust zusich nach Italien, und nahm ihn mit nach Egypten, wo erdem von Dcssaix unternommenen Zuge in die Wüste beiwohn-te; fast in allen Treffen gegenwärtig, wurde sein Benehmenbesonders bei Abukir mit Auszeichnung erwähnt. Bei sei-ner Rückkehr zum Commandanten der Consulargarde, dannzum Divisionsgeneral und 1804 zum Marschall von Frank-reich ernannt, wurde ein starkes Armeecorps an den Küstenvon Holland unter seinen Befehl gestellt; 1806 commandirtcer bei Jena im Centrum der Schlachtlinie, und Napoleonlegte ihm den Titel eines Herzogs von Auerstadt bei; nach-dem er in den Schlachten von Eylau und Friedland vieleLobsprüche durch die Armeeberichte erhalten hatte, brachte ihm1809 das Treffen bei Eckmühl einen neuen Fürstentitel. Im