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Der Feldzug von 1813 bis zum Waffenstillstand / [Karl von Clausewitz]
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-64-lS der Strom deS Siege- sich von MoSka« unauf-haltsam bi< über den Riemen über Preußen- und Poh-len- Grenzen fortwälzte, zersprangen die Zügel, worandie Tirannci eines Eroberers die deutschen unterjochte«Völker zu seine» Zwecken hiuleitete. Sie hatten» wieeingespannte Sklaven, an seinem Triumphwagen ziehenmüssen. Wie durch ein Gebot Gottes sprangen Kette«und Zügel. Doppelte Schande wäre es gewesen, wenn

sie, der Gewalt entrissen» der Schmach entbunden,frei wie sie waren, willig und gehorsam hinter ihre»Treibern hergegangen wären, vm ihren Hals dem Jochvon selbst wieder anzubieten. Diesen Trieb znr Skla -per«'hat nickt das Schlechteste unter den Thieren, undpur ein ganz verderbtes Herz könnte den Menschen unterdas Thier erniedrigen.

Das k^ine Preußische Heer, vergesse» und verlasse«von den eilig fliehenden Franzosen, zog in stiller Ord-nung «rid festem Muth durch den Schnee und die Wäl-der Kurlands seiner Hrimath zu, um sich seiner wahrenund einzigen Bestimmung wieder zu geben, dem Dienstund Willen seines Herrn. Ein Russisches EerpS war

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