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Der Feldzug von 1813 bis zum Waffenstillstand / [Karl von Clausewitz]
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2. Die Fabrikation der nöthigen Gewehre. §s wurde« Re-paratur - Werkstäten angelegt. Die vorhandene Berli»ner Fabricke auf die Fertigung von 1000 Stück neue«monatlich gebracht; eine neue Fabricke zu Neiße an-gelegt, und außerdem aus dem Oesterreichischen einebeträchtliche Menge eingekauft. Die Summe der Ge-wehre stieg dadurch in drei Jahre» weit über 150,000.

z. Fast die sämmtliche Feld-Artillerie war verlohren ge-gangen. Sie wurde aus den noch erhaltenen achtFestungen wieder hergestellt. Es befanden sich indiesen eine große Menge metallener Geschütze, welcheumgegossen und durch eiserne ersetzt werden mußte«.Die Werkstäte zu diesen Operationen, so wie die Mu-nitions-Gießcrcicn, hatten neu etablirt werden müssen.In drei Jahren erhielt die Armee eine zahlreiche Feld-Artillerie für 120,000 Mann.

4. Endlich mußte» die acht Festungen von neuem inStand gesetzt, versorgt und armlrt werden. Diese Fe-stungen waren als die Grundpfeiler der Preußischen Mo-narchie zu betrachten; da die kleine Oberfläche dessel-ben leicht so mit Feinden überschwemmt werden konn-te, daß die Festungen allein wie Felsen im Meer,von der Fluth nicht mit fortgerissen wurden. ESkam also darauf an, mit diesen Festungen so viel alsmöglich von den Kriegs - Kräften Preußens vor derUcberschwemmung zu retten. Deshalb wurden beiPilla» und Evlberz, weil sie am Meere liegen, ver-

schauzte