^er erste Theil meiner Wanderungen ist von der deutschen Le-sewelt mit Wohlwollen, — ich darf sagen, mit Beifall — auf-genommen worden, mehr als ich es hoffen konnte. Alte Kame-raden aus allen Heeren haben in meinen Erzählungen Rückblickean ihre eigene große und bewegte Zeit gefunden; meine Worteschienen ihnen Klänge einer verrosteten alten Trompete, die gerngehörte, lang vermißte Lieder dem, zum Frieden gezwungenenKriegs - Soldaten vorführt.
Selbst jene Helden, die auf den Höhen des militairischen Ho-rizonts mir, während meiner kriegerischen Lehrjahre nur als un-erreichbare, glänzende Gestirne erschienen, — spärliche, wenn gleichrüstige Ueberrcste einer welterschütternden Epoche, lebende Denk-mäler der hingeschwundenen Riesenzeit, — selbst Jene haben mitNachsicht, mit Interesse und mit Liebe nach den subalternen Blät-tern gegriffen, die aus jener Zeit ich allein bieten konnte. DiePeriode, die mich den großen militairischen Erscheinungen der Ge-genwart näher gestellt hat, ist es nicht, die ich in meinem erstenBande beschreiben konnte; daher ich es doppelt denen Dank weiß,die auch das von unten erzählt und beurtheilt lesen wollten, wassie von oben geleitet und ausgeführt haben.
Aber nicht allein unter meist ergrauten Waffenbrüdern, auchunter der jüngeren Generation habe ich eine freundliche Aufnahmegefunden; und wenn die heutige militairischc Jugend, die so seh-uend und so thatendurstig der ernsten Vorzeit gedenkt, wenn siemit Freude und Genugthuung auf die Nummern der Regimen-ter blickt, die dem alten, wandernden Soldaten begegneten, unddie jetzt die Ihren sind, um wie viel mehr mußte dieses bei denSöhnen jener Helden der Fall sein, die im heiligen Kampfe ver-bluteten, und die ich so glücklich war nennen zu dürfen, als Au-genzeuge oder als Zeitgenosse, gleichviel ob an der Spitze nnse-