287
Wie er ihn zu ebenen und zu durchstiegen verstand, wollen wir nun schen.2n der Schlacht bei Jena hatte das Füsilier-Bataillon, bei welchem^"chcnau als ältester Capitain diente, mit Standhaftigkeit und Aus-^ucr gefochten, der Commandeur war, glaub' ich, geblieben, und soführte Gnciscnau das kleine geschlossene Häuflein der Braven seines Ba-taillons, durch die namenlose Auflösung von Ordnung und Disciplin,^ e>n seltenes Beispiel für die übrige Armee, bis Königsberg, wo derEü»>g, in die nördlichsten Erbprovinzen seines Reiches zurückgedrängt,^ Trümmer des früher so glänzenden Heeres sammelte.
Hier wurde Gneisenau durch den Oberst von Scharnhorst dem Königeb avancirte zum Major und erhielt den Orden pour Is m6r>ts.^ Wie gern wiederhole ich es: den schönen Orden pour lowahrlich, hier kann man hinzufügen: der Orden lohnte^ ächte Verdienst! —
2ch muß nun meine freundlichen Leser auf einige Augenblicke von' Schauplätze wegführen, wo Gnciscnau zu ferneren Thaten vomschick berufen war, und den kleinen Ort am nördlichen Gestade des^ bn Pommcrlandcs aufsuchen, die kleine Stadt mit dem ruhmvollen, nämlich die Festung Colberg. Schon seit beinahe einem Jahr-"»dcrte stand Colberg auf den Ehrentafeln preußischer Geschichte insch,^ denn wie bekannt, hatte der Oberst von Heydcn zu drei ver-Ebenen Malen dieses kleine, aber cisenfcste Bollwerk gegen das gewaltigerussischer Heere glorreich vertheidigt, und nur im letzten Feldzuge^ Üebenjährigen Krieges unterlag pommersche Treue und Anhänglichkeit^^Eampft für ihren angestammten Königsthron. Nicht dem Schwerte^ Feindes; Hungcrsnoth und pestartige Krankheiten erzwängen alleinVergabe.
stcn^ nun hier am Eingänge einer neuen, gewiß der schön-Heldenepoche unsers lieben getreuen Colbergs. Damals im sieben-
lähri
>vehr
K.i.„ w« S.,d°. -« chm
Schuß "zu chun^daspr^ Cavallerie-Regimenter ca-
"m ^.n.n ^ und d°° S»-. d.. Schwund, °