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Und wäre es noch bei diesen Gegensätzen geblieben; aber es kann"E Sicherheit angenommen werden, daß eine gewisse Partei, hier inweitem und engern Kreisen in unserm Hauptquartier, ihre Vertreter^ttc, eine Partei, über welche einst das freie Wort und der freie SinnMinisters Stein sich dahin aussprach: „Es sind dies Menschen,welche per lange Friede, gleich Gistschwämmen, an den Stamm der°dlen Eiche hängt, und welche es wagen, Ehrenmänner mit Verdachten^ beflecken, Leute, von denen der Feldmarschall, als auch seine Ehregetastet und sein Handeln belauert und bekrittelt wurde, zum Könige^tte sagen sollen, indem er seinen eigenen treuen Degen erfaßte:
Was sie auch immer sagen mögen, dieser und mein^rz sind vor Deiner Majestät unbefleckt."
Eines Tages, es war in den ersten Monaten unsers Zusammen-las, sprach der selige Feldmarschall noch einmal die, hier in diesenOttern schon berührte scherzhafte Aufforderung an seine nächste Um-^»ng aus, wie derjenige, welcher ihn (den Feldmarschall) am mei-l bei der Mittagstafel amüsire oder zum Lachen aufrege, ihm zugleich^ liebste Gesellschafter sein würde; und so bestimmte er auch heute^ch die Reihenfolge für die, welche bei der Tafel gegenwärtig waren;^der mußte an einem betreffenden Tage eine spaßhafte Geschichte oderlkdote erzählen:
„Mein lieber O'Etzel, Sie werden wohl den Anfang machen", setzte^ Fcldmarschall mit liebenswürdigster Leutseligkeit hinzu.
Von O'Etzel ließ sich dies nicht öfters sagen, und erzählte folgende,^nn auch gerade nicht überaus feine und geistreiche, doch jedenfalls^Hst komische Anekdote „von jenem ungarischen Bauer, welcher eineslZes zum nächsten Markt geritten war, nach Beendigung seiner Ge-iste aber gut gefrühstückt hatte, und dann beim Wiederbestcigen seines,langes Warten unruhig gewordenen Pferdes, wegen des eigenen,beschwerten Kopfes mehrere Male umsonst sich bemühte, mit ge-ahnter Behendigkeit sich in den Sattel zu schwingen. Der alte Ungarnun bei dem erneuten mißlungenen Versuch, als guter Katholik,