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2 (1847) Fünfzehn Friedensjahre. Aufenthalt in Russland, Rückkehr 1830. Feldmarschall Graf Gneisenau und General der Infanterie von Grolman. Die Citadelle von Antwerpen vom October 1830 bis Ende 1832. Aufenthalt in Holland / von Wilhelm von Rahden
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ncn andern, eben eintreffenden General, bat und beschwor von Neuc»>-abcr umsonst; auch dieser war von der Wichtigkeit des Moments stbefangen, von der Gefahr so durchdrungen, daß auch er zögerte, denerwünschten Befehl auszusprechcn."

Da erschien General von Grvlman, und kaum hatte er erfahre"'um was es sich hier handele, so sprengte er vor und rief dem co"^mandirendcn General zu:

Aber Marsch! Marsch! im Namen des Feldmarsch"^befehle ich, über das Defilö zu gehen!"* *)

Und nun trieb er Alles vorwärts; der Wald von Frichcrmont ^besetzt; drängend und treibend rückt er weiter zur Schlacht, genund drängend und treibend bis zur höchsten Glorie eines noch ^glänzend errungenen Sieges. Von Grolman's Hand ist auch dasben aus jener unvergeßlich großartigen Zeit, wo die zweite Abdic"^"Napoleon's die Welt erschütterte, und wo der zweite Fall von Parisrungen und erkämpft ward:

Wir verfolgen unsern Sieg, und Gott hat unstel und den Willen dazu gegeben."

So hatte Grolman überall, wo er gewesen, und er war ist^" ^ mit dem Degen in der Faust, mit dem Feldherrnstab im ArM, ^

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*) Wem kommt hierbei nicht die treffliche Anekdote in den Sinn, welche »w ^dieser Gelegenheit vom alten Fürsten Blücher erzählt. Die Passage des D .war sehr schwierig; das Erdreich war durch den Regen und durch'Sgrundlos geworden; aber unser greiser Feldherr mit seinem »Vorwärts, 3uu§konnte mit seinen Soldaten das Unmögliche möglich mach-' ^'"deaber wir zogen und schoben die schweren Geschütze; dabeiKanonendonner hinten. Selbst dem Alten mochte dies nicyr zo g»»» ^

erscheinen. Da sprengt athcmloS ein junger Adjutant daher und sucht " Mlsend den Feldherrn. Endlich hat er ihn gefunden. » Euer Durchlaucht,Durchlaucht, die Franzosen sind " »Was sind sie?" »Sie sindin den Rücken gekommen ", stieß endlich der junge, etwas cingeschüchtertkdie Meldung des Generals Thiclemann von der Ankunft des GrouchV >chst,^st,heraus. »Uns im Rücken?" versetzte laut auflachend der alte .^Hc,»desto besser, junger Freund, das ist ja gerade, was ich -xjs,da sind sie auf dem nächsten Wege, mich u. s- w.

Iungens!" , ^ das

Freilich war dies keine Einladung auf rosenfarbenem Scidcnpapwr,soldatische u. A. w. g. oder das vous ist ohne Antwort gk" ^

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