1832.
habe ich denn vom ISten November 1831 bis zum 15ten No-vember des hier vorstehenden nächsten Jahres mich nicht aus Goldberg^ggerührt, doch nein — ich mußte im März, wie schon gesagt, nachSlogan auf die Festung wandern. Der gütige Leser kennt das Warum?
Diese vier Wochen waren jedoch die interessanteste Episode des eben^grenzten Jahres. Excellenz von Grolman war erster, mein rechtschaf-fner Freund, Major von Wichert, zweiter Commandant; durch BeiderGüte bildete sich die Strafe so, daß ich herzlich gern höhern Orts umProlongation hätte antragen mögen, wenn einmal solches Beginnen inErnstliche Formen gepaßt, und ich zudem nicht versprochen hätte, umnichts mehr schriftlich und mündlich nachzusuchen.
Ehe ich von Glogau schied, wurde Gcnerallieutcnant von Grolman)Uln Commandircndcn des 5tcn Armeecorps befördert, und die 9te Di-^swn feierte dies Ereigniß durch ein solennes Fest; denn wenn sie auch^n geliebten General als Commandeur scheiden sah, so war er dochNunmehr der unmittelbare Vertreter aller seiner Untergebenen bei des^nigs Majestät geworden.
Am 9ten April, glaube ich, versammelten sich alle Officicre der Di-^vn und Garnison, um bei Tafelfreude und Weinesgluth den Gene-^ hoch leben zu lassen. Keiner wollte fehlen; die jungen Referenda-des Obcrlandesgerichts preßten sich gern in ihre engen Militairklei-d", und so zählte die Tafel wohl mehr als 200 uniformirte Beisitzer.
Der General von Grolman hatte befohlen, mir, dem Staatsgefan-^"en, für heutigen Tag den Degen wiederzugeben. Auch ich sollteherzlich freuen.