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2 (1847) Fünfzehn Friedensjahre. Aufenthalt in Russland, Rückkehr 1830. Feldmarschall Graf Gneisenau und General der Infanterie von Grolman. Die Citadelle von Antwerpen vom October 1830 bis Ende 1832. Aufenthalt in Holland / von Wilhelm von Rahden
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Mitten damals benennen mochte, ftaternisirten nun mit ähnlichem Ge-l'chier von Brüssel, und wenn die ältern Bourbons ihr ganzes Besitz-Huin verloren, so kamen in sofern die Dränier leichtern Kaufes davon,^ sie, obgleich den größten und zugleich schönsten Theil, immer doch""r die Hälfte des Reiches der Revolution überlassen mußten.

Es blieben, wie ich schon auf einem der Eingangsblätter dieses Thci-^ bemerkt habe, die Garantieren dabei leider ohne allen Schutz.

Der kräftige Entschluß eines im Kriegsdienste ergrauten Militairs,^si des Einzigen unter so vielen, der damals begriff, was Noth thatwas die Pflicht gebot; also ohne des alten Generals Chassö Halt!setzten entscheidenden Moment hätte vielleicht die Fluth selbst die fc-^ Dämme der andern Hälfte des erst fünfzehnjährigen Königreichs derverlande niedergerissen und, wer weiß, vielleicht noch weiter gegriffen.

So aber brach sich der revolutionäre Strom an den Wällen der Ci-^belle von Antwerpen.

Es mögen diese hier in Kürze aufgestellten Wahrheiten Manchem^»angenehm klingen, sie bleiben aber nichtsdestoweniger viel unumstöß-

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und sicherer als dasselbe Bezeichnungswort für ein Stück Pcrga-wclchcs sich die Barrikaden-Ritter und Throncsstürmer, ver-

^chcnen und nur noch wehmüthig zu belächelnden Andenkens, errun-^ haben.

Eöcm dieser vorstehende Uebcrblick zu schnellen Schrittes begonnen,^ Diaaßstab und die Ereignisse zu allgemein und zu kurz zusammen-faßt worden, den ersuche ich, noch einige Momente länger mit mirdieser Einleitung zu verweilen; dann wollen wir zu meinem cigent-^ii Vornehmen, eine geschichtliche und auf den besten Duellen beru-^ Beschreibung der Belagerung der Citadelle zu geben, übergehen.Die französische Revolution von 1830, deren Details zur Ge-bekannt sind, schien dem Bürgerthum und Industriellen, so wollendie Colleclivnamen wählen, Mittel in die Hände gelegt zu haben,°Mn über die Staatsgewalten zu triumphiren. Auch im Königreich^ Niederlande vermeinte man in gleicher Weise obzusiegen; die vcr-Aristokratie und das Priesterwesen sollten unterliegen. Aber das^ruhest geschah; Dank der Verblendung, welche in mißverstandener

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