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Druckereien unpopulairer Besitzer, zuletzt gar das Gcbäudc des Polizei-Directoriums. — Die Polizei gilt überall der blinden Masse als natür-^r Feind. — Nun erschien die UsiUs oivicjus; das war der Zweckersten Theiles eines wohl überlegten Cvmplottes. Im zweiten Theile^ustc nicht mehr der Wandalismus, wohl aber die durch die Künste derMeuterer bethörte bewaffnete Bürgcrmacht. Diese erklärte nunmehr ganz^ (weit entfernt, die ihnen gelegte Schlinge bei Insinuationen, die"g ihnen machte, zu bemerken): „Ja, wenn diese Wuth und Aufre-gst des Volkes sich nur gegen die verhaßten fremden Beamten wcn-die uns drücken und quälen und unsern Nationalstolz beleidigen," "»iß man dem Volke beistehen; nicht eher legen wir die Waffen^dcr, bis ihm und uns Genugthuung geworden." Und mit „Vivo^ er In kimnllö ä'OrrwZö!" war die Revolte organisirt.
Die Bürgcrgewalt constituirte sich, ohne es zu begreifen, was für^Delikt sie beging als höchstes entscheidendes Tribunal; eine solche be-thende bewaffnete Macht führte so oft schon den Umsturz der Throne^bei. So auch hier.
Der Verfasser der „vix jours cke eampnAns, ou la Ilolisnäs enendet einen der ersten Abschnitte seines nicht uninteressanten, wennsichtlich mit Parteilichkeit geschriebenen Werkes mit: „Ut la ivvo-^>vn UölZs tut saeomzilis."
. 2ch muß im Verfolg dieser leichten Skizze die eben bezeichnete Bro-ge auch ferner benutzen; denn leider ist bis jetzt über jene Verhält-"'sie noch nichts Besseres erschienen. Es heißt darin unter andern:
^ --Bei der ersten Nachricht dieser Ereignisse waren die Prinzen vonranien und Prinz Friedrich an der Spitze eines Armeekorps vor BrüsselDrückt*). Wurden hierauf Unterhandlungen gepflogen, welche nur ein^ltat, nämlich die unverantwortlichste Kleinmüthigkeit der Rathgebcr^ Prinzen, herausstellten."
^ Bis auf die letzte Zeile allenfalls, ist das Vorstehende durchaus un-^'siändlich, denn:
E^ic konnte man mit einem Armcecorps vor Brüssel stehen bleiben,
^ Der Hos besand sich zur Zeit im Haag.