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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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Bei einem Polygon ^8 (Fig. i.) mit Boll-werken kommen folgende Linien und Winkel vor: '

Tb»»« d-s Die Faxen und 8L (ksces oder paus), dieFlanken oder Streichen (üsncz) 6O und Lss,und der Mittelwall (courrivs), der zwei nebeneinander liegende Bollwerke verbindet. Di§ FaxenWerden durch die Streich Innen Hk (lißnss 6s 6s-ksuse) bestimmt, deren Richtung von der Lange derPolygonseite ^, 8 , und des Perpendiculsabhängt. ..

Wi"k.r im Aus dem Zusammenstoßen dieser Linien entstehen:

B-.llw.rr., ^ Polygonwinkel (sozls 6u pvl^ßons) auf

^den vorspringenden Ecken ^4-, 8 der

-- '60° - °der ^ -

ist. s) Der Bollwerkswinkel '(sngls Üusnyu6),der durch das Zusammentreffen Meier Faxen entstehet,und von der Capitale in zwei gleiche Theile getheiltwird. g) Der Schulterwinkel^kmßls 6'spsule), welchen die Faxe und die Flanke'mit einander ma-chen. 4) Der Flaiikenwinkel u-j-v (angle 6uklsnsh liegt zwischen der Flanke und Courtine. 5) DerStreichwinkel (^ngls 6anczuant) wird durch dasZusammentreffen der Streichlinie O8 mit der Flankeöl) bei u , oder auch zweier Streichlinien bei Hl ge-bildet; er heißt im letztem Falle der äußere Streich-winkel, auch der Zangenwinkek. 6) Den klei-nem oder abnehmenden Winkel (angls 6iminu^)X, zunimmt, machen die äußere Polygonseite ^8 mitder Bollwerks - Faxe O. 7) Der Grundwinkel(angls 6s dass) jst die Summe des kleinen unddes halben Äpllwe.rkswinkels er wird

durch den Halbmesser ^8 und «ine Polygonseite ^8gebildet. 8) Der Kehlwinkel entstehet durch dieCapitale'^ O mit der halbeti Kehle Ov; er