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«den Druck der Erbe sowohl, als gegen daö feindlicheStückfeuer zu geben, wird sie hinten mit Strebe»Pfeilern (Lontrelort;) versehen. An alten Festun»gen bildet diese Futtermauer bisweilen oben vor derBrustwehr einen Gang (den Rundenwcg) rings umdie Festung, der auf der Seite des Grabens eine kleineBrustmauer hat.
»°G?abeu. Vor dem Hauptwalle haben die Niederländer undIch-ere. "" Deutschen, zur horizontalen Bestreichung des vorliegen«den Terrains und bessern Vertheidigung des Grabens,einen niedern Wall (kgussebrs^o) angebracht. DieFranzosen ließen ihn jedoch vor dem Bollwerke weg,und legten dagegen die Grabenscheere (Inu-nII«-)Da,Siavs-vor die Courtine, die durch das Ravelrn (i)imi-Iu-ns) oder den halben Mond gegen das feindlicheFeuer verdeckt wird.
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' Da- ansang- sehr kleine Ravelln von dreieckiger oder halb«runder Form, auch wohl als geschobene- Viereck gestaltet, ist. eine Erfindung der alten italienischen Baumeister, um da- inder allen Courtine liegende Thor zu decken. Den Namen de-halben Monde- bekam eS erst später von den Franzosen, al-Dauban e-, nach Bu-ca'S Beispiel, mit Flanken versah.
Auff-n»er. Diese beiden, im Hauptgraben liegenden Werke,"ebst den Contregarden und Couvrefaeen vorden Bollwerken, und den Densillons oder kleinen Schee»ren vor dem Ravelin, zu den die Alten bisweilen nochHorn, oder Kronwerke fügten, werden gewöhnlichmit dem Namen der Aussenwerke (tlekors) beleget,zum Unterschied der vorliegenden Werke (ouvra-AS5 extsrieui-L oder Stackes), die sich jenseits desGrabens befinden, und zu Behauptung irgend eineswichtigen entferntem Punktes oder zu Verstärkung ei-ner, an sich schwachen, Fronte dienen. Sie bestehengewöhnlich aus Reduten, Brille» (lunette-) und