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liegende Terrain ist daher hier nicht zu beachten, unddiejenige Seite, auf welcher der Teich abgelassen wer«den kann, durch starke und eines dauernden Widersinn-des fähig« Werke zu decken. Die Wichtigkeit der letz«tern steigt im Verhältniß des Schutzes, welchen derTeich der Festung giebt. Bei ihnen muß man alle An-näherungshinderniffe, alle Verstärkungsmittel aufbieten,ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
Manlua, Wtlbelmstein im Steinhouderse«, Stralsimb sind Btbspiel« «tn«r solch«» Lage.
-) 2 nSam. 219 . Völlig impraktikable Sümpft verschaffen den-selben Schutz, wie Seen oder Teiche.,^ Allein, manfindet sie selten. Gewöhnlicher sind sind in der trock-nen Jahreszeit, entweder überall oder wenigstens theil-weise zu durchwaten. Diese Punkte nun müssen ganzbesonders berücksichtiget werden, um die hinter ihnenliegenden Festungswerke sowohl gegen den stürmendenals gegen den förmlichen Angriff sicher za stellen, dennauch zu letzterem giebt ein untiefer Sumpf durch Fa-schinendämme und Bockbrücken Gelegenheit. Hat derSumpf eine solche Lage, daß ein nahes Fließ hincin-geleitet und dadurch eine Ueberschwemmung bewirktwerden kann; bekommt die Festung dadurch nothwen-dig eine größere Stärke. Die dazu dienenden, so wiediejenigen Punkte, wo vieillcicht das Ablassen des Sum-pfes möglich ist, müssen durch starke, vorgelegte Werkegesichert werben* Ein Gleiches ist in Hinsicht der,durch einem unwadbaren Sumpf führenden Wege undDämme nöthig; besonders, wenn sie dem Fcstungsum-riß parallel laufen, und folglich dem Feinde zu Anle-gung seiner Batterien und Logementer dienen können.Auf einzelne, erhabene und trockne Stellen werden sehezweckmäßig hinten offne Werke erbauet, die durch ihreLage, wo nicht unangreifbar, doch schwer hinweg j"
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