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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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271
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ziehst, und vor dirs« dk« Dicke der Brustwehr (mit Einschlußder äußeren Böschung) hinaussetzt, »m die neuc Magistralezu bekommen. Obgleich Man durch diese Abänderung Etwasfür den inneren Raum der Festung gewinnt, und an denBaukosten der, einige Tvisen kürzern, Flanken sparet; hatfle doch dagegen den Nachtheil: den Abschnitt im Bollwerkevielmehr den Schüssen der feindlichen Breschbatterien auf demvorspringenden Winkel der Bollwerke auszusetzen. (Oeuvre»cke Älonlalemh. psrt. vu. sig.)

Um das Ravelin zu bekommen, werden vom Schul» Abg-s».terpunkte k 15 Toisen nach der Bollwcrksspitzc vorge» gkEm,""'tragen, und aus diesem Punkte nach der, 46 Toisenvor I liegenden Spitze die Ravelinfa^en. gezogen, diegegen 60 Toisen lang werden. Sie machen mit einan-der Winkel von 74°. 36'; mit den Bollwerksfasenaber, von ioü°. ^g». Der Ravcllngrabcn ist ro Toi»sen breit; nnd iL Toisen hinter den Fa?en des Rave-lins werden die Faceu des Reduits, jenen parallelgezogen, unter 6 Toisen vorwärts abgeschnitten, undaus diesem Punkte die Flanke parallel der Capitalegemacht. Der Graben des Reduits hat L Toisen Breite.

Die Waffenplätze des, ro Toisen breiten, Bedeckten We-ges haben 27 Toisen zur halben Kehle, und Zo Toisengroße Fa^en. Die Halbe Kehle des Reduits ist20 Toisen; seine Fage wird auf den vorspringendenWinkel des Ravelins gerichtet, und da, wo sie dieCapitale des Waffenplatzes durchschneidet, die andereFaee gezogen. Der Graben ist r 5 Fuß breit und dieBrustwehr 12 15 Fuß dick.

260. Der Pros. Dvbenheim, Lehrer an derIngenieurschule zu Metz, hat zwar diesen Hauptumrißbeibehalten, aber die Construction dahin abgeändert,daß er anstatt der Magistrale die Feuert »niejur Construction wählet, um eine reinere Bcstrei,chung aller Linien zu bekommen. Zwar sind dadurchßst Fuß der Flanke von der Futtermauer des Neben-

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