den Kamm des Glacis reicht. 3 Ruthen vor dem Re-duit sind 6^ breite, 6< hohe Coffres unter das Glacisgelegt, und hoch mit Holz und Erde bedeckt, so
daß man aus einer ix Fuß hohen Oeffnung das Feldbesireichen kann.
Diese Manier Ist in ihrer ursprünglichen Gestalt nirgends wirk-lich angewendet worden; wohl aber hat man sie häu-fig beim Festungsbau zum Grund« geleget, und mancherlei,bald mehr, bald weniger zweckmäßige Veränderung«» dabeiangebracht. Man findet sie vorgestellt im Struensee,
Böhm ^Kriegsbaukunst S- 223 . Lssai 6 ä»ers>.
l.iv. I. IU und II- Dachs Zeichenmeister in der
Kriegsbaukunst. S. 75. Wörtsrb. d. Kriegsbaukunst. Arkik.Bollwerk. Bollwerksohr und Cöhorn.
Alle übrigen Krieg-baumeister, welche das bastionirte Sy-stem zu ihren Anlagen gewählet haben, nähere sich entwederDauhans oder CöhornS Grundsätzen. Keiner von ihnenist ausschließend besolgt worden, weit schon die verschiedenenEigenheiten des Terrain- oft sehr wesentliche Abänderungendes Umrisses herbei führen. Man findet die vornehmsten Ma-nieren nach ihren besondern Eigenschaften geordnet, in All-gemeiner Uebersicht der Befestigung-manieren. 8 -Berlin > 8 l 5 , in <ic i'arolursclurv tls» sortoi-osses,
und die älteren, mit dem ganzen Detail in Sturms -Vrcbi-recr. rnilir. h)'poecheri<:<,- eclisrica. Ikol. Diese Manieren wei-chen theils durch die verschieden« Form der Bollwerke — baldmit langen, bald mit kurzen, theils geraden, theils krumme».
Flanken — theils durch die Art und Stellung der Anffen-werke von einander ab. Die letzteren sind schon oben §. ,27 sog.nach ihren verschiedenen Gattungen beschrieben worden, undkann man daS Nöthige über ihre Lage und Größe, so wieüber die. der einzeln vorgelegten Werke, daselbst nach-sehen.
265. Der allgemeine Fehler des Festungsumrisses st°m,en.Mit Bollwerken: „überall von dem Feinde mit einemüberlegenem Geschützfeuer angegriffen zu werden;" weileine und dieselbe Batterie die Ein.« Fa?e des Bollwerksvon vorn beschießt, die andere enfilirct, und die Flanke