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Drittes Kapitel.
2) Don der Anlage dotaschirter und weit vorliegender Werke-271.
IllN eine, an sich vielleicht nicht hinreichend starke Fe-stung zu verstärken, werden einzelne Werke noch jen-seits des Bedeckten Weges — auf das Glacis, oderauch noch vor dasselbe gelegt. H. 162. se^. Sie habenin der neueren Zeit, außer der dort angegebenen Be-stimmung, bei großen Orten, die der Armee zum De-pot ihrer mannichfachen Bedürfnisse dienen, auch nochdie: den Feind so weit entfernt zu halten, daß er dieStadt nicht durch seine Bomben zerstöhren kann. Dasie für diesen Zweck bis gegen 2000 Schritt vor demGlacis erbauet werden; dürfen sie — wenn es sonstdie Umstände erlauben — nicht über 120» Schrittauseinander liegen, damit der Feind nicht ungehindertzwischen zweien hindurch gehen kann; sie müssen zu-gleich aber von einer solchen Beschaffenheit seyn:daß sie nicht durch raschen Anfallen genommen werde»können. Siehet sich der Feind gezwungen: wirklichLaufgräben vor diesen Werken zu eröffnen, muß noth-wendig dadurch die Dauer des Widerstandes sehr be-deutend erhöhet werden. Oben ig-r. sey. sind Lü-netten zu diesem Behuf empfohlen worden, weil ihre.Baukosten nicht so hoch steigen, und sie öfters — ja,meistens; — ihren Zweck gut genug erfüllen. Liege»jedoch diese Werke einzeln; wird ein kluger und thäti-ger Belagerer sich ihrer sehr bald bemächtigen könne»,wenn er sie mit einer überlegenen Geschützmcnge amgreift, und die Besatzung durch Bomben vertreibt (wieilliZ aus dem Fort Zinna bei Torgau), oder das Werk,nachdem es durch ein mehrstündiges heftiges Feuer bei-