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Auch der Ober-Ingenieur, der Artillerie - Com--mandant und der Proviantmcistcr bekommen in der Re-gel Dienstwohnungen, die ausser den Wohnbehältmssenimmer auch ei» großes Büreauzimmer enthalten müssen.
Die Größe uüd Höhe der Wohnzimmer richtet sich nach derGröße und Bestimmung des Hauses. Man kann r-jes Qua»dratsuß als daS Minimum und tHö Quadratsuß' als daSMoximum eines Wohnzimmer« versehen Die Höhe. ist 11" bis >4 Fuß. so daß sie im -ten uno Zten Stock immer nur, LlS 7^ Fuß abnimmt- Zimmer im Halbgeschoß dürfennicht unter 7 Fuß Höbe bekommen. Alle übrige' Grundsätzede« Baue« und der innern Einrichtung der Äohngedäudr ge-hören in die bürgerliche Baukunst, und sind in den dahin gc-, hörigen Werken MeinertS, GillyS u. a. nachzusehen- - >7
386. Es giebt mancherlei Anordnungen der Ka-sernen zu Unterbringung der Soldaten. Fehlt es »derFestung überhaupt nicht an bombenfesten Räumen, dieder, Besatzung zur Zeit einer Belagerung eingeräumtwerden können; dürfen die Kasernen nicht bombensichereingerichtet werden. Im entgegengesetzten Falle abermuß man den Soldaten einen ruhigen Aufenthalt sichern,wo sie sich ungestört von den Gefahren und Beschwer-den der Vertheidigung erholen können. Werden der-gleichen bombenfesten Kasernen queer vor die Kehle derBollwerke gelegt, und gegen letztere unten mit Schieß-löchern für die Kanonen und oben mit Schußfpaltenfür das kleine Gewehr versehen; dienen sie sehr zweck-mäßig, als Hauptabschnitte, zu Erhöhung des Wider-standsvermögens. (§. 166.273. Bousmard. 1 V.) Auchdie Vertheidigungsthürme oder Donjeons, wenn sie iüden Kehlen der innern Werke liegen, lassen sich leichtund bequem zu Aufnahme der Besatzung einrichtest.'
NoritÄlsnihert, fortist I'.
Gewöhnlich bestehen die Kasernen aus einem lan-gen Hauptgebäude, wo die Soldatcnstuben zu beidenSeiten eines Derbindungsganges liegen; mit zu beiden