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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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428
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Schanzzeug, die vorräthigen Werkzeuge rc. aufzubewah-ren. Hier müssen sich die Werkstücke der Schmiede,des Schlossers, der Nagelschmiede, Dreher- Wagner,mit einem Worte, aller beim Fcstungsbau nöthigenHandwerker befinden. Dieser Fesiungsbauhof liegt amschicklichsten auf einer, dem Angriff nicht ausgesetztenSeite, an der Wallgasse, oder im innern Raume eineshohlen Bollwerkes. In letzterem Falle müssen jedochdie Schmiedcessen auswärts angebracht werden, damitfür die, auf den Batterien befindlichen Munition keineGefahr zu besorgen ist.

Die Größe des Bauhofes hangt von der Größeder Festungen ab, und wächst nothwendig, sobald zweiAngriffe statt finden können, weil dann auch ein größe-rer Verrath von Baumaterialien und Schanzzeug,Schub - und Kumkarrcn erfordert wird.

^cückgieß-. 388. 'Die Haupt-Niederlagen der Armeen enthal-reirn. pul.ten öfters auch Kanonengießereicn, Gewehrfabriken undPulvermühlen. Bei der Anordnung dieser Fabriken istzufördcrst der für die Werkstücke erforderliche Raum,und dann die Feuersicherheit zu berücksichtigen. In derStückgießerei ist: r) die geräumige Formkammer; 2 ) derGießofen (der 46 Fuß im Lichten lang und 36 Fuß weitist, und 2 Fuß dicke Umfangsmauern hat); 3) dieDammgrube mit eingeschlossen, in welche die Formeneingesetzt werden; 4) der Raum wo das Geschütz ver-schnitten wird und Zündlöcher bekömmt; hinreichendeAufbewahrungsörter zu dem Metall, der Formerde,den Kohlen rc. lieber die Anlage und Einrichtungsolcher Gießereien findet ntait genauere Nachricht inKrünitz ökonom. technolog. Encyclopädie; im Wörterb.der Artillerie, der Lnc^clop. merkock. ko»cls-ries, in UlonZe,ckescrcht. clo 1 'art cle labrchuer1 s cayo». 4 .; und Darret», lratle elemsntaire