L
- zu schützen. Zwei Prüder, Johann-.mnd Kaspar^ Bureau, in Karls VII. von Frankreich Dienste, zeich-neten sich besonders durch 'die, Führung dieser Arbeitenr ^ aus, die späterhin Montluc bei der Belagerung vone > Thionvitte beträchtlich verbesserte. Er versähe sie ncm«I kich von 20 zu.20 Schritt mit einer Art Waffenplatz^ - (arrivre-coin), der r 5 bis 20 Soldaten zu fassenr vermochte. Die Minen waren zwar schon den Römer«>. bekannt, jedoch blos als unterirdische Gänge, durchr ^ die man in die Stadt dringen konnte, und in den beidieser Gelegenheit öfters sehr blutige Gefechte geliefertwurden. Man untergrub auch wohl die-Stadtmauer,. , und unterstützte sie mit trocknem Holze, um durch An-
zünde» desselben, den Einsturz der Mauer herbeizufüh-^, ren und sich auf diese Art einen Eingang in die Stadt^ ' zu öffnen. Franz Giorgio aus Siena soll. der- Ersten , gewesen seyn, der bei der Belagerung von Serczan«
! bchicßpulver in diese unterirdische Höhlen verschloß»^ . um durch die Entzündung desselben, die, Wirkungen des2 ^ Erdbebens hervor zu bringen- Gewiß ist es: daßPic-
„ dro Navarra sich dieser Erfindung im Jahr igoo
^ gegen das Schloß St. Giorgio .auf der Insel Ccfalonia,
^ und nachher rZog gegen die Schlösser von Neapel mit
p bediente. Sie ward bald allgemeiner, und vor-
< iüglich von den Türken in den Belagerungen von Rho-^ ! dus, Mcn und Malkha häufig angewendet-'(Hoper,Geschichte der Kriegskunst. i. Band, Seite an^ und 221.)
In der Folge vermehrten sich die gegen dir Fe-stungen aufgestellten Geschütze z wahrend die immerweiter von der Festung vorgeschobenen AußeNwcrkc denN Bclagn-er weiter entfernt, hielten und dadurch die Zcr-n Körung der Walke und Mauern erschwerten. Dazu diess Er ttterung, momit der große Niederländische Frcihcits-n krieg grführet ward, und man wir- nicht wehr über