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5/2 (1815) Geschichte Helvetiens seit dem Frieden von Tilsit bis zur Beschwörung des neuen Bundes / von M. Markus Lutz
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die Vertheidigung deS Vaterlands erfüllt wer-den könne; weil nur sie allein vor feindlichenAngriffen, welche die natürliche Beschaffenheitder Schweizergränze begünstige, vollkommen si-chern, und dem Vaterland seine höchsten Vor-theile, Ruhe, Ansetzn nnd Sicherheit gewährenkönne. Freilich war der Augenblick der Gefahr,wo niemand wußte, ob Napoleon den Angrifin den Niederlanden, oder durch einen plötzli-chen Angrif mit Uebermacht gegen die Schweizversuchen würde? vorüber, und der Sturm glück,lich neben der cidgenößischen LandsSgränze durch-gezogen, da die Gewitterwolken sich in einemgroßen schrecklichen Schlag entladen hatten;aber damit waren die Besorgnisse noch nicht allegehoben, und kein Einfall irgend eines mehroder minder beträchtlichen französischen KorpSin die Schweiz mehr zu befürchten gewesen; raub-lustige Streifrotten zeigten sich bis zu dem Ein-marsch inS Burgund, fortwährend auf den Grän-zen, und verursachten überall empfindlichen Scha-den in den schweizerischen Gränzdörfern; dazukam noch der völkerrechtswidrige Fnedensbruchdes Hüninger-Festungskommandanten, der dieStadt Basel wider alle» Verschulden feindseligbehandelte, und durch seine Beschießungen schoneinen Beweis lieferte, was die Schweizer vonR p