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5/1 (1815) Geschichte Helvetiens seit dem Frieden von Tilsit bis zur Beschwörung des neuen Bundes / von M. Markus Lutz
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zu bringen, wozu alle ihm verpflichtete VölkerHände und Kräfte ihm leihen sollten. Dabeivergaß er denn freilich die Schweizer auch nicht,sie von Zeit zu Zeit zur Ergänzung ihrer kapi-tulieren Regimenter in Frankreich aufzurufen.Allein die öffentliche Meinung war in der Schweizso gegen ben französischen Militärdienst gestimmt,daß sie auf die Werbung die nachtheiligfie Wir-kung hatte, ungeachtet Mangel an Verdienst beieiner übergroßen Bevölkerung dieselbe dem An-scheine nach hätte begünstigen sollen. Durch einKreisschreiben des LandammannS an die Kan-tone vom 16 . May I810, theilte dieser, leztern,die Uebersicht der im verflossenen Winter ge-machten Anwerbungen mit, und drang vermit-tels angeführter wichtiger Motive, daß die rück-ständigen Kantone ihre Rekruten-Zahl vollstän-dig machen sollen. In einem andern, in wel-chem der Landammann den Ständen den bevor-stehenden Zusammentritt der TagsatzungS-Depu-tationcn anzeigt, drückte er sich in Bezug aufdas Werbungßwesen folgendermaßen aus: Wenn»die bisherigen Beschlüsse mehrerer Tagsatzun-->gen, zu Beförderung der Werbungen, den ge-»wünschten Erfolg nicht hatten, so mußte dieß->den KriegSereignissen und den Unfällen, so die^Regimenter vor Vollendung ihrer Bildung er-