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5/1 (1815) Geschichte Helvetiens seit dem Frieden von Tilsit bis zur Beschwörung des neuen Bundes / von M. Markus Lutz
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hat. Diese thätige Bruderliebe menschenfreund-licher Eidgenossen verherrlichte sich auch jetzt beydem Jammerruf der in Noth und Armurh soPlötzlich versunkenen Bewohner vorbenannterdrey Ortschaften, und mancher Hochherzige eiltenoch vor der allgemeinen Aufforderung, seinSchärflein auf den Altar der Barmherzigkeit nie-derzulegen, hin, verzweifelnden HauSvätern,ringenden Müttern und weinenden Kindern bey-zustehen mit Nahrungsmitteln, Geld und Klei-dungsstücken. Selbst aus fremden, ausser derSchweizergränze gelegenen Ortschaften, langte»wvhithäligeLiebeSsteuern an, zu mildern das schwerdrückendeSchicksalderVerunglückten. ÖffentlicheLustbarkeiten, Bälle, Karnevalö-Freuden sogarwollte man damit heiligen, daß man für dieBrandbeschädigken von SarganS und Heri-sau milde UnterstützungS-Beyträge im Kreiseder fröhlichen Gesellschaften aufsammelte, undzur Vertheilung an sichere Behörden versandte.So schwer diese Prüfungen für diejenigen wa-ren, die sie zu bestehen hatten noch bedenkli-cher wurde die Lage der Schweiz durch jeneschwarze Gewitterwolke, die zwar schon länger>m Anzüge war, aber jetzt auf einmal den schwei-zerischen Horizont umhieng, und in deren SchooSfurchtbare Stürme zu ruhen schienen. Noch