Weil sich die Karre, auf welcher das künf-tige Schicksal dieses Landes geschrieben stand,zu Wien entrollte, so darf hier die Adresse deSnoch lebenden Baselischen Fürstbischofs FranzXaver von Reveu, als vormaligenOberhec-ren desselben, nicht mit Stillschweigen vorbeige-gangen werden, die er aus seinem dermaligenWohnort Offen bürg, unterm 12. Merz 1,814,
^ an die hohen verbündeten SouverainS abgehenließ. In dieser feiner Eingabe machte er eineskizzirte geogravhische Beschreibung von diesemseinem vörmaligen weltlichen Gebiete, und fügteihr eins gedrängte Darstellung seiner politischenVerhältnisse zu Deutschland und zur Schweiz an;er zeigte darin seine standhafte Treue in diesen^ beiden Beziehungen als ReichSfürst undmitinke-! grirender Stand der Eidgenossenschaft, und wie,
^ daß er in keinen zeitherigen Friedensschlüssen auf' seine Herrscherrechte verzichtet habe, erinnertesich mit Bedauren der vielen Bedrängnisse, inwelche die französische Besitznahme sein Land ge-bracht hatte, und erwartete von der Großmuthder erhabenen Befreier Europas von der fran-< zösischen Uebermacht, und von derselben allerhöch-, stem Entscheid seine Wiedereinsetzung in seineRechte, und die Herstellung der vormaligen Lan-desverfassung. Es schien aber den alliirtenMv-