si5] — bcttt Innern der Schweiz eorrespon-Liren kann. Den Weg über den OberAlp von Ur-seren nach DisemiS hab' ich selbst besucht. Er ist s»bequem, daß mehr, alö einmal KriegsHeere ihnmach-ten. Man weiß, daß schon im vierzehnten Jahrhun-dert die Schweizer herüber kamen, und das Tavetscher-Thal (1350) überfielen. In den lezren Jahren des frän-kischen RevoluticnSKriegö bedienten sich dieser Passageabwechselnd die Armeen der Franken, der Russen undder Oesterreicher. Der fränkische General Loisonging sogar mitten im Winter 1798 — 1799 von An-dermatt mit mehrern Compagnien über den verschnei-ten OberAlp nach DisentiS.
C 16 ]— eigne BergSchsen zu unterhalten.Wenn die Wege in den Hochgebirgen durchaus ver-schneit zu werden drohen, waten zu diesem Geschäfftauserlesene starke Ochsen, einer nach dem andern, durchden tiefen Schnee bergauf und ab, treten den Grundfest, und rviederholen dies täglich bei jedem srischge-fallenen Schnee. Das Thal Urseren unterhielt sonst,um die BergStraße über den Gotthard beständig wäh-rend der SchneeZeit offen zu halten, gegen 50 solcherBergOchsen, deren Eigenthümer dafür besondre Vor-rechte genossen.
si7H — Sendung schweizerischer Commis-sarien foderten. Folgendes ist das Schreiben, wel-ches die Gemeinden MalanS und Maienfeld zu diesem 'Sude an das helvetische Direktorium erliessen. —