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stand recht vollständige Versuche anstellen möchte, um dadurch jede Einwendung, Welche,ge-gen die konische Mündung gemacht werden könnte, vollkommen zu entkräften Ich glaube,daß dieser Gegenstand es wohl verdienen würde, 100 Kugrlschüsse daran zu wenden. —Wenn man diese Versuche aber in der reinen Absicht anstellen will, um die Wahrheit zuerforschen, so glaube ich, daß man dabei folgendermaaßen verfahren müsse:
1) Man chablonkre eine hinlängliche Menge von Kugeln, und messe ihre Durchmes-ser mit einem dazu eingerichteten Instrument. Man wiege jede einzelne Kugel, nunreriredie Kugeln, und schreibe diese Nummern sammt den Durchmessern und Gewichten der Ku-geln auf.
2) Man wähle alsdann aus einer großen Menge dieser Kugeln nur solche, welchebeinahe einerlei Durchmesser und Gewicht haben, und bestimme selbige zu den Versuchen,durch welche die Eigenschaften der konischen Mündung erforscht werden sollen.'
g) Man nehme einige Fässer Pulver von vollkommen einerlei Sorte, und wäge dasPulver zu den Kartuschen genau ab, so wird man dadurch Kugelschüsse erhalten, welche inRücksicht der Kugeln und des Pulvers keine bedeutende Verschiedenheiten geben werden.
4) Man lasse eine Schußlinie abstecken- und die Distanzen von 100 zu ivo Schritte
bemerken. ' .
5) Man nehme einen 6 oder iLpfünder, und thue mit selbigem 52 Schüsse bei 1
Grad Elevation, und schreibe die Distanzen der einzelnen Schüsse sowohl, als ihre Rico-schelte und Seitenabweichungen genau auf.
6) Man lasse dieselbe Kanone, mit welcher diese Versuche angestellt wurden, zweiKaliber lang couifch ausbohren, so daß diese konische Erweiterung mit der vorigen Seelerundum einen Winkel von 6 Graden, einschließt.
7) Man thue wie vorher 52 Schüsse unter i Grad Elevation, und bemerke dieSchußweiten, Rikoschelke und Seitenabweichungen.
Durch ein solches Verfahren wird man Resultate erhalten, welche über den Werthder konischen Mündung vollkommener entscheiden können, üls alle Akademien der Wissen-schaften in ganz Europa zusammengenommen.
Ueber die zweckmäßigste Form des Bodens der Seele.
' , K. 91.
Soll der Boden perpendiculair durch die Axe der Seele abgeschnitten vder halbku-grlförmig seyn? Folgende Gründe geben der halbkugelförmkgen Abrundung den Vorzug vorjeder andern Construcrion. Es sey Fig. n. Plan I. die Form der Seele, in so-
fern sie cylkndrisch ist. Man halbier LL in 6 und beschreibe mit dem Radius 6L. denHalbcirkel und mit dem Radius 0 ^. -j- der Dicke des Metalles, also mit dem Ra-dius OL den Halbcirkel LOS; so brauchte die Kanone im Boden eigentlich keine andereErster Band. K