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ivekte und Richtigkeit des Schusses hätte? Darüber können nur solche Versuche enkschek-den, welche man bei verschiedener Stellung der Zapfen und verschiedener Hinterwlchtigkeit,nach Art der Lombard scheu anstellt, bei denen man die Abweichungen der Kugel von derAxe der Seele dadurch zu bestimmen sucht, daß man auf etwa 22 bis zo Fuß von derMündung dünne Lineale aufstellt, welche durch die Kugel scharf abgeschnitten werden. Mauhat auch auf Veranlassung des Herrn General von Helvig dergleichen Versuche in Schwe-den angestellt, und das Resultat derselben soll zum größten Vortheile der tiefen Stellungder Zapfen ausgefallen seyn; allein da mir diese Versuche nicht bekannt sind, so kann ichbei einem wissenschaftlichen Vortrage über diesen Gegenstand nur wünschen, die Wahrheitdurch ähnliche Versuche, denen ich beiwohnen möchte, bestätigt zu sehen.
§. 119-
Man würbe durch solche Versuche also mit großer Gewißheit erfahren, ob eine nie-drige Stellung der Zapfen wirklich einen solchen Einfluß auf die Richtigkeit des Schusseshabe, welcher bedeutend genug wäre, um die Nachtheile zu überwiegen, welche mit einertiefen Anbringung der Zapfen verbunden sind, indem selbige die Nothwendigkeit herbeiführt,der Kanone eine größere Hinterwlchtigkeit zu geben, dckmit der bei einer tiefen Stellung derZapfen entstehende stärkere Umschwung der Kanone um die Zapfen, nicht zu Heftig auf dieLastete wirke. Gesetzt nun aber auch den Fall, daß diese größere Hinterwichtigkeit nichtszu bedeuten habe, und daß eine tiefe Anbringung der Zapfen wirklich einen merklichen Ein-fluß auf die Richtigkeit des Schusses oder vielmehr auf die Schußweite habe, so ist es dochleider wahr, daß man nicht bei allen Laffeten diese Construetion anwendenkann., Nur bei den gewöhnlichen Feldlaffeten mit 2 Wänden kann man die durch einetiefere Stellung der Zapfen entstehenden Nachtheile in Rücksicht der hoch liegenden Last unddem damit verbundenen leichtern Umwerfen der Kanone, dadurch wiederum abhelfen, daßman den Stirnriegel wegläßt, wie bei den H el v igschen Laffeten geschehen ist, und die Ka-none mit den Zapfen in sehr tief eingeschniktenem Zapfenlager legt. Dieses gehet aber beiden englischen Feldlaffeten nicht an, indem der Langbaum, an welchem die kurzen Wändeder Lastete befestigt sind, ein solches tiefeS Einschneiden des Zapfenlagers und eine solchetiefe Lage der Kanone nicht gestattet. Bei diesen Laffeten wird man wahrscheinlich keinetiefere Stellung der Zapfen statt finden lassen können, als die jetzt bei ihnen gebräuchlichevon 5 Kaliber unter der Axe der Seele. Man sehe Flg. z. Plan VlI. Auch wird ma«die Zapfen bei diesen Laffeten nicht höher setzen dürfen, uicht bis auf die Axe der Seelehinauf rücken dürfen, weil man sonst die kleinen Ansatzwände höher machen müßte, um dieKanone genugsam eleviren und plongiren zu können.
§. 120. '
Da es mir noch immer ««erklärbar blieb, wie es zuging, daß eine Kanone, bei wel-cher dir Axe der Zapfen genau auf der Axe dr? Seele stehet, auch alsdann bückt, wennErster Band. N