6pfünbrr, rvle die Phrase lautet, in Grund und Boden schießen, indem sich dieWahrscheinlichkeiten des Treffens umgekehrt wie die ElevationSwinkel verhalten.
Man könnte hier sagen, ja wenn es nur darauf ankäme, der reitenden Artilleriegroße Kaliber zu geben, so dürfte man ihr ja nur ispfünber geben, um alsdann aber-mals ein Uebergewlcht über den 9Pfänder hervorzubringen. Aber alles in der Welt hatfeine Gränzen, man würde nichts dadurch gewinnen, ja im Kngelschug noch verlieren;denn rr pfünder dürfen bei einer Bespannung mit 8 Pferden, welche das Moximum ist,nicht schwerer als 9pfünder gemacht werden, und folglich ist der 1200 Pfund schwer«dpfänder, das für die reitende Artillerie eigentlich gehörende Geschütz.
Der Verfasser des 1e - Mömoii-e will zwar der reitenden Artillerie nur Pfändergeben, allein nach Lesplnass« kssni «vr t'urAsnisstion 6» !'«rme lle l'LrtiUeriegab Donaparte einer reitenden Artilleriedivision In Italien, 4 Stück 8pfünder und 2Stück 6 zölllge Haubitzen. Vierpfünder werden von 8pfündern in der That In Grundund Boden geschmettert; solche schwachwirkende Batterien würden gegen 8» oder 9pfün-dkge das gewisse Verderben erblicken und entweder das Schlachtfeld räumen, oder zuGrunde gehen *).
*) Die 6<x> Pfund schweren 4- und zpfünder können mit 4 Pferden bespannt, (wenn man keine Mann-schaft auf die Protze setzt, und wobei also dar Gewicht des Ganzen mit der Munition, etwa nurrioo Pfund betragen würde,) allerdings größere Geschwindigkeit der Bewegung haben, als der Neun-pfündec, indem beim zpfünder jedes Pferd nur 522 Pfund ziehet, während beim 1200 Pfund schworren Ypfünder, w e nn Z Mann auf d er P ro tze sitz en, die Last für jedes Pferd 500 Pfund be-trägt, obgleich die Bespannung 8 Pferde ist. Allein man hat bei dem 4pfünder und zpfünder mit,4 Pferden bespannt, die Grauze der Erl eichteru ng d er Artillerie schon überschritte!/, wel-ches ein Fehler ist.
Es ist zwar die Geschwindigkeit der Bewegung solcher Geschütze beim MannLuer in her That be-wunderungswürdig, auch sind die too Pfund schweren 22 Kaliber langen zpfünder, den englischen650 Pfund schweren Belford Opfündern, vorzüglich in Rücksicht des Kugelschusses überlegen,; alleinbeide Geschütze sind doch stets zu schwach in ihrer Wirkung, wenn sie cS mit einem Feinde zu thun ha--den, welcher ihnen schwerere Geschütze entgegensetzt. Die größere Geschwindigkeit ihrer Bewegung nütztihnen dabei zu nichts. Man bedarf keiner grdßern Geschwindigkeit, als welche der >200 Pfundschwere ypfünder, mit 8 Pferden bespannt leisten kann. Die englischen ypfünder sind sogar i/,oo Pf..schwer, und dennoch wurden selbige in S panien gebraucht und die Artillcrieofficiere, welche bei denypfündizen Batterien gedient haben, mögen von keinen leichtern Kanonen etwa» hören. Oer 1200 Pf-schwere ypfünder kann aber noch besser als der englische der Kavallerie folgen, und das ist genug,«nd er vernichtet Batterien von leichtern Geschützen und das ist mehr.
In einem Ge-birgslande kommt es besonder« auf dir Quantität des eisernenHagels an, den die Feuerschlünde aus den Engpässen der Gebirge gegen den her-annahenden Feind aussprühen. Beim Angriffe solcher Posten, müssen die Geschütze einegute rasirende Bahn und Wahrscheinlichkeit des Treffens haben, „m die feindlichen Ka-nonen zum Schweigen zu bringen, und den Posten mit stürniender Hand nehmen zu können. Da»«sind ebenfalS grösser« Kaliber, ^welche bei gehörigem Gewicht, eine grösser« Schußweite und also